Die Grünen Rösrath http://gruene-roesrath.de Der Ortsverband Rösrath von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/unsere-absichten-und-plaene-zur-klimaneutralitaet/ Unsere Absichten und Pläne zur Klimaneutralität http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/unsere-absichten-und-plaene-zur-klimaneutralitaet/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/unsere-absichten-und-plaene-zur-klimaneutralitaet/ Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rösrath nimmt Stellung zum Brief von Rösrath-For-Future Liebe Rösrath-for-future Aktivistinnen und Aktivisten,

zuallererst freuen wir uns, dass es die Gruppe Rösrath for Future gibt, die aktive Gestaltung der Zukunft also in der Gesellschaft einen Fokus findet. Dazu nochmals unsere besten Wünsche.

Seit dieser Wahlperiode gibt es auf Initiative der GRÜNEN auch in Rösrath einen Zukunftsausschuss (ZA), der sich eben diese Gestaltung unserer Zukunft als kommunalpolitischen Schwerpunkt setzt.

Da uns GRÜNEN der Klimawandel schon sehr lange Sorge bereitet, ist der ZA nicht nur für strategische Aspekten oder Digitalisierung, sondern insbesondere auch für „Angelegenheiten des kommunalen Klimaschutzes und der Klimavorsorge“ politisch zuständig.

In all diesen Bereich stoßen wir Aktivitäten in Richtung Klimaschutz und Klimawandelvorsorge an:

 

Strategie

Im ZA wurde die Bildung eines interfraktionellen Arbeitskreises beschlossen, der sich konzentriert mit dem Aufsetzen eines Strategieprozesses befassen soll. Hier konnten wir uns darauf verständigen, einen Nachhaltigkeitsstrategie für Rösrath anzustreben.

Eine Nachhaltigkeitsstrategie ist den 17 Zielen der UN verpflichtet.

Zu diesem Thema hat die LAG21, die schon für viele Kommunen eine solche Strategie erarbeitet hat, im ZA vorgetragen.

Zusätzlich haben wir eine Stelle für Nachhaltigkeitsmanagement in den Haushalt 2022 der Stadt Rösrath eingebracht, mit der die Verwaltung in diesem wichtigen Bereich unterstützt werden soll.

Aus grüner Sicht steht hier als nächstes die Beauftragung der LAG21 an (auch dafür wurde Geld im Haushalt vorgesehen) und die Besetzung der Stelle.

Ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie für Rösrath ist die Bürgerbeteiligung. Wir sind überzeugt, dass die LAG21 uns hier gute Vorschläge machen kann.

Mobilität

Bisherige Anträge

  • Um den Alltags-Radverkehr zu fördern, haben wir bereits mit der Schaffung sicherer Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an wichtigen Zielorten begonnen.

  • Öffnung von Einbahnstraßen gegen die Fahrtrichtung für Fahrräder

  • Bau von E-Ladesäulen an „An der Foche“ (da hier ohnehin Straßenbaumaßnahmen stattfinden). Der Antrag wurde inzwischen relativiert, da die Ausbauplanung für E-Ladesäulen voranschreitet und die Ausbaureihenfolge sich nach der potentiellen Nutzungshäufigkeit richten sollte.

  • Antrag zur umfassenden Bürgerbeteiligung bei Verlängerung/Veränderung der Nachtflugregelung

Geplante Aktivitäten der nächsten Zeit

Wir werden in den nächsten Jahren Anreize setzen für eine stärkere Nutzung des Fahrrads, E-Bikes und Lastenrads auf Alltagswegen.

  • Durch die Optimierung von Alternativrouten, also direkter, sicherer und angenehmer Verbindungen abseits der Hauptstraßen, wollen wir eine Entzerrung des PKW- und Radverkehrs vorantreiben - zum Nutzen aller Beteiligten.

  • Weitere sichere Abstellmöglichkeiten sollen hinzukommen, damit mittelfristig alle Schulen, Kitas, Zentrumslagen, Sport- und Freizeitstandorte, für das Abstellen von Fahrrädern und E-Bikes geeignet sind.

  • Bei der Kontrolle, Erhaltung und Reinigung des Rad-Infrastruktur im Stadtgebiet wollen wir deutliche Verbesserungen erreichen.

  • Gefahrenstellen und Einmündungen wollen wir u.a. durch bessere Markierungen entschärfen.

Wir hatten uns vor einiger Zeit intensiver mit dem Car-Sharing befasst (Overather Modell). Dann kam das Angebot WupsiCar am Rösrather Bahnhof. Sobald hier Erfahrungswerte vorliegen, werden wir das Thema ggf. wieder aufnehmen.

Schließlich beabsichtigen wir die Einbringung einer Stelle für Mobilitätsmanagement in den nächsten Haushalt.

 

Energiemanagement

Dass ein Energiemanagement in Rösrath nötig ist, gilt nicht erst seit der aktuellen Energiekrise. Ungefähr 900.000 € hat die Stadt selber im letzten Jahr für Energie ausgegeben. Nicht nur für das Klima – was uns GRÜNEN ja schon Motivation genug wäre – sondern auch aus finanziellen Gründen ist Energiemanagement also dringend erforderlich, wenn wir in zukünftigen Haushalten bei explodierenden Energiekosten noch Flexibilität haben wollen.

Natürlich kann und muss man in der akuten Energiekrise die Heizung herunterstellen und die Beleuchtung anpassen. Aber neben diesen und anderen offensichtlichen Punkten deckt Energiemanagement dauerhaft Einsparpotentiale auf, die nicht einmal den gewohnten Komfort reduzieren müssen.

Wie in der letzten Haushaltsrede vom Mai dieses Jahres schon angekündigt, prüfen wir deshalb derzeit die Einbringung einer Stelle oder von Finanzmitteln für Energiemanagement in den nächsten Haushalt der Stadt.

Vor längerer Zeit haben wir auch einen Antrag zur Modernisierung der Straßenbeleuchtung eingebracht, mit dem Ziel, Energie zu sparen und die Lichtverschmutzung zu reduzieren. Dieser wird von den zuständigen Stellen weiter verfolgt.

Aber nicht nur Energie sparen, sondern auch erzeugen ist heute entscheidend. Daher formulieren wir derzeit konkret einen Antrag zu Photovoltaik und Solarthermie auf öffentlichen (Dach)Flächen, setzen uns für Bürgerenergiegenossenschaften ein und wünschen uns eine Förderung von Balkonsolaranlagen durch die Stadt.

 

Klimawandelvorsorge

Bisherige Anträge

  • Antrag auf Berücksichtigung der Klimafolgen in allen zukünftigen Anträgen aus Politik und Verwaltung. Dies geschieht seit den Sommerferien.

  • Nach einem entsprechenden Vortrag im ZA zum Hochwasseraudit Ende 2021 konnten wir erreichen, dass Finanzmittel für die Beauftragung in den HH 2022 eingestellt wurden. Wir hoffen, dass das Audit in 2022 stattfinden wird.

Geplante Aktivitäten der nächsten Zeit

  • In Arbeit ist bei uns ein Antrag zur Entsiegelung von öffentlichen Flächen.

  • Ebenfalls diskutieren wir, wie man dem Problem der Steingärten Herr werden kann.

Die XX-for-future Bewegungen werfen der Politik ja häufig vor, nicht schnell genug zu handeln oder keine ehrgeizigen Entscheidungen zu treffen.

Sie können sicher sein, dass auch wir GRÜNE dieses Gefühl des Öfteren teilen. Aber wir leben in einer Demokratie, deren inhaltliches Fundament der Kompromiss ist.

Wir GRÜNEN werden uns daher weiterhin mit allen Kräften für Mensch und Umwelt einsetzen und hoffen, dass auch die Gruppe Rösrath for Future ihre begonnenen Aktivitäten mit Elan fortsetzt.

Mit GRÜNEN Grüßen

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rösrath

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Sun, 25 Sep 2022 09:01:17 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/lasst-nicht-nach/ „Lasst nicht nach!“ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/lasst-nicht-nach/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/lasst-nicht-nach/ Offener Brief von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rösrath zu den Forderungen von Kidical Mass Liebe Kidical Mass Aktivisten,

„Wir Kinder können sicher (mit dem Rad) zur Schule … ohne Angst zu haben, einen Unfall zu bauen“, wie es Lilli schreibt, das sollte auch für Radfahrerinnen und Radfahrer jeden Alters und überall dort, wo Rad fahren erlaubt ist, selbstverständlich sein dürfen, auch wenn sie die vermeintlich schwächeren Verkehrsbeteiligten sind.

Ist das schon Realität oder noch ein Traum? Beim letzten Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) im Jahre 2020 lag Rösrath mit einer Gesamt-‚Schulnote‘ von 4,2 knapp im letzten Viertel aller 415 teilnehmenden Orte seiner Größenklasse - kein Grund sich auszuruhen.

Das „Radfahren durch Alt und Jung“ bewerteten die Rösrather mit der Schulnote 3,6. Damit rangierte Rösrath ganze 0,6 Schulnoten unter dem Durchschnitt seiner Größenklasse. Da bleibt noch ‚viel Luft nach oben‘.

Auch beim „Sicherheitsgefühl“ - Schulnote 4,5 - schneidet Rösrath 0,4 Noten schlechter ab als der Schnitt von 415 anderen Orten seiner Größenklasse.

Achtung: Der aktuelle Fahrradklima-Test des ADFC 2022 läuft gerade (bis zum 30. November 2022). Bitte unbedingt teilnehmen: fahrradklima-test.adfc.de
 

Das Alles ist nicht erst seit heute so und hat sich in der Vergangenheit auch nicht entscheidend gebessert. Nun hat Rösrath mit seiner Tallage für Radverkehr vielleicht eine unglückliche Topologie, da sich der Verkehr auf einer Haupttrasse bündelt. Allerdings ist das Radfahren durch Forsbach auch nicht besonders angenehm.

Aber es gibt auch Fortschritte.

Der Kreis arbeitet weiter an den Radpendlerrouten. Hier gibt es jetzt eine Leitlinie zur kreisweit einheitlichen Ausgestaltung. Viele Routenkilometer, besonders in Rösrath, liegen aber in der Verantwortung des Landes. Hier laufen die Gespräche.

Innerstädtisch – und das ist für unsere Kinder sicher am interessantesten – wurden in den letzten zwei Jahren von uns bereits viele Maßnahmen politisch angestoßen, die jetzt und in nächster Zeit von der Verwaltung umgesetzt werden.

  • Es soll ein Konzept zum Aufstellen von Radabstellanlagen im gesamten Stadtgebiet entwickelt werden. Dazu gehören auch die Schulen.

  • Ebenso ist ein stadtweites Konzept zur Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer gegen die Fahrtrichtung erarbeitet worden. Wir setzen uns dafür ein, dass dieses zügig umgesetzt wird.

  • Stadtweit sollen die z.T. vor über 20 Jahren aufgebauten Drängelgitter auf heutige Sinnhaftigkeit überprüft und ggf. umgestaltet bzw. abgebaut werden. Auf diese Weise wollen wir ruhige Anliegerstraßen für Radfahrer, Fußgänger und Senioren attraktiver machen. Damit entstehen direktere und sichere Alternativen, die den Fahrrad- und PKW-Verkehr entzerren - zum Nutzen aller Beteiligten.

    Aber das reicht sicher weder euch noch uns!

Wir müssen auch über weitere Themen diskutieren, die teilweise hochemotional belastet sind, wie:

  • Tempo 30 auf weiteren Straßen. Hier sollen die Kommunen zukünftig vom Land mehr Handlungskompetenzen erhalten und häufiger selber entscheiden können.

  • Baulich vom übrigen Verkehr getrenntes Radwegenetz.

  • Bessere Markierung von Gefahrenstellen wie z.B. Einmündungen, Kreuzungen und Einfahrten

  • Gewährleistung eines Sicherheitsabstandes von 1,50 m zum vorbeifahrenden Autoverkehr

  • Fahrradstraßen im direkten Einzugsbereich der Schulen, z.B. „Sandweg“ und „An der Foche“, und die „Hasbacher Straße“ im NSG/Naherholungsgebiet Wahner Heide.

An diesen Punkten weiter zu kommen, wird ein steiniger Weg, denn die bestehende Verkehrsinfrastruktur ist nun einmal rund um das Auto entstanden. Unser Ziel muss es sein, eine gleichberechtigte Teilhabe aller Verkehrsbeteiligten zu erreichen.

Wir wünschen euch daher: „Lasst nicht nach!“

Und nicht zuletzt: Wir alle können dazu beitragen, dass die Verkehrswende gelingt. Es ist eine große Herausforderung, die verkehrsbedingten CO2-Emissionen bis 2030 um rd. 2/3 zu verringern. Dabei kann der Radverkehr mit geringem Aufwand einen sehr großen Beitrag leisten.

Wenn wir selbst die meisten Alltagswege mit dem Fahrrad, E-Bike oder Lastenrad angehen, ist das schon ein großer Schritt. Eltern, die Ihre Kinder mit dem Rad zur Kita und zur Schule bringen, die zum Einkauf, zu Sport und Freizeit mit dem Rad fahren, haben eine riesige Vorbildfunktion - nicht nur für ihre Kinder, sondern auch für die übrigen Rösrather.

Wer auf dem Supermarkt-Marktplatz mit dem Lastenbike vorfährt, der löst bei seinen Mitbürgern etwas aus. Wir brauchen eine kritische Masse von Rösrathern, die im Alltag auf den Straßen sichtbar ist, damit viele andere Menschen ebenfalls auf den Fahrradsattel springen. Dann kann die Verkehrswende gelingen.

Und die Politik kann hier Rückenwind gebrauchen. Wie sehr der helfen kann, wissen alle, die öfter mit dem Rad unterwegs sind.

Dann kann auch aus Lillis Traum Wirklichkeit werden.

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Fri, 23 Sep 2022 07:06:18 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/allgemeine-siedlungsbereiche-im-koenigsforst-vermeiden/ „Allgemeine Siedlungsbereiche im Königsforst vermeiden“ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/allgemeine-siedlungsbereiche-im-koenigsforst-vermeiden/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/allgemeine-siedlungsbereiche-im-koenigsforst-vermeiden/ Offener Brief unserer Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Petition „Allgemeine Siedlungsbereiche im... Sehr geehrter Herr Kleinen,

vielen Dank für ihre Anfrage im Rahmen der Petition „Allgemeine Siedlungsbereiche im Königsforst vermeiden“.

Wir wählen hier als Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN als Antwort die Form des offenen Briefes, da, trotz der inhaltlichen Übereinstimmung in den wesentlichen Kernaussage ihrer Petition, unseres Erachtens nach die vorgegebenen Antwortmöglichkeiten nicht dem komplexen Thema gerecht werden.

Wir GRÜNEN wollen neue ASB (Allgemeine Siedlungsbereiche) nicht nur im Königsforst, sondern auch im Sülztal, in der Wahner Heide und in den bergischen Hügeln vermeiden. Und das nicht erst seit heute!

In der Debatte um die Stellungnahme zum Regionalplan haben wir mehrheitlich die Position eingenommen, neue ASB bei Haus Stade oder am Vordersten Büschel abzulehnen. Genauso wie die Ausweisung von Gewerbeflächen bei Stöcken.

Wir wollen den unbestritten nötigen Zuwachs an Wohnfläche im jetzt schon bestehenden Siedlungsbereich durch Nachverdichtung, Aufstockung vorhandener Gebäude oder im Falle von Abriss durch größere Neubauten erreichen. Es darf kein „weiter so“ bei der Stadtentwicklung und Bautätigkeit geben, wenn der Flächenverbrauch gestoppt werden soll.

Das von der neuen Landesregierung gefasste Ziel, den Flächenverbrauch von 10ha/täglich auf 5ha/täglich zu reduzieren, kann da nur der Anfang sein.

Zustimmung finden bei uns deshalb nur Vorhaben, für die schon Baurecht besteht oder die zumindest schon Eingang in z.B. den GEP (Gebietsentwicklungsplan) gefunden haben. Ebenfalls kann es zu Arrondierungen kommen, wenn es ein gesteigertes öffentliches Interesse gibt. Dazu später mehr.

Bei den noch laufenden Planungen legen wir Wert auf die Umsetzung neuester Erkenntnisse, z.B. ein einheitliches Energiekonzept mit gemeinsamem (Wasserstoff-) Speicher für den Energieüberschuss im Sommer und Einhaltung der Kriterien „Klimaschutzsiedlung“ und „Schwammstadt“. Beispiele dafür sind die zurzeit laufenden Planungen Gewerbegebiet Rambrücken und Wohnsiedlung Altvolberg.

Im Bereich Paffrather Feld haben wir uns bereits in der Vergangenheit dafür eingesetzt, dass hier keine Wohnbebauung umgesetzt wird. Im Jahr 2007 ist der Versuch der damaligen Ratsmehrheit, hier ein Wohngebiet zu erschließen, krachend gescheitert, u.a. mit GRÜNEN Stimmen. „Der Kreistag hat der Ratsmehrheit eine kräftige Ohrfeige gegeben“ sagt (der damalige) GRÜNEN-Fraktionschef Friedhelm Weiß zu dem Beschluss, den Landschaftsschutz am Paffrather Feld und Sülzbogen nicht anzutasten. Wer jetzt noch die Bebauung der beiden Flächen betreibe, begehe „politischen Selbstmord“ (Quelle: KSTA vom 18.12.2007)

Diese Worte unseres Fraktionsmitgliedes haben nichts an Bedeutung verloren.

Mit der Zustimmung zum ASB Schulberg verfolgen wir allein den Zweck, in der Zukunft die Möglichkeit zu haben, das Schulzentrum zu erweitern. Der aktuelle Entwurf des Gebietsentwicklungsplanes sieht als Kategorien z. B. allgemeine Siedlungsbereiche, Gewerbe- und Industrieflächen, Flächen für Landwirtschaft usw. vor. Es gibt aber keine Spezifizierung für z.B. schulische Zwecke. Das städtische Interesse an einer rein schulischen Nutzung kann nur als allgemeiner Siedlungsbereich eingebracht werden.

Diese Option für das Schulzentrum ist dringend nötig, um auch zukünftig die bestmögliche Voraussetzung für den Schulbetrieb in Rösrath schaffen zu können.

Das Schulzentrum wird bereits im ersten Bauabschnitt für über 30 Millionen Euro renoviert und mit einem Neubau erweitert. Der zweite Bauabschnitt wird die Renovierung des jetzigen Realschulgebäudes und evtl. weitere Neubauten oder Aufstockungen der vorhandenen Gebäude umfassen. Erst wenn innerhalb des jetzigen Schulzentrums alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind und sich zeigt das weiterer Baubedarf für die beiden Schulen zwingend erforderlich ist, kann und wird von dieser Option Gebrauch gemacht.

Jede weitere Idee, Bebauung im ASB Schulberg umzusetzen, wird von uns GRÜNEN entschieden abgelehnt.

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Mon, 05 Sep 2022 09:12:08 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/der-schulbau-bleibt-ein-problemkind/ Der Schulbau bleibt ein Problemkind http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/der-schulbau-bleibt-ein-problemkind/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/der-schulbau-bleibt-ein-problemkind/ Im neuen Schuljahr gehen die Diskussionen im Schulausschuss weiter. Einig sind sich... Es gibt aber noch viel zu tun. Die Baumaßnahmen und die Einrichtungen der Räume am Schulkomplex Freiherr-vom-Stein gehen nicht so schnell wie gewünscht voran. Besonders an der Gesamtschule muss improvisiert werden, hier war auch noch die Lehrküche abgebrannt und die Neuanschaffungen verzögern sich wegen eines Versicherungsstreites.

Die Lehrer suchen nach kreativen Lösungen, um die Defizite so gut wie möglich auszugleichen. Vielen Dank für das große Engagement aller, die täglich unter schwierigen Bedingungen einen normalen Schulalltag ermöglichen!

Einen Lichtblick gibt es in den Herbstferien: Nach Auskunft der Verwaltung sollen dann viele Probleme gelöst sein.

Einig ist man sich auch, dass eine transparente Kommunikation dazu beiträgt, gute Lösungen im Sinne der Schülerinnen und Schüler zu finden. Das gilt auch schon jetzt für das nächste Schuljahr. Denn die Eltern der Viertklässler wollen bald wissen, ob ihre Kinder ein Angebot an Rösraths weiterführenden Schulen finden.

Eine gute Nachricht gab es aus den Grundschulen: Alle Kindern konnte ein OGATA-Platz angeboten werden.
Der Schulbau und die Schulentwicklung werden von der Politik eng begleitet und es wird sicher viele weitere Diskussionen zu diesen Themen geben.

 

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Sat, 03 Sep 2022 09:11:07 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/spv-im-zeichen-von-altvolberg/ SPV im Zeichen von Altvolberg http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/spv-im-zeichen-von-altvolberg/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/spv-im-zeichen-von-altvolberg/ Mit Altvolberg nimmt eines der letzten großen Bauvorhaben auf Freiflächen in Rösrath langsam Formen... Am gestrigen Montag stand der erste SPV-Ausschuss (Stadtentwicklung, Planung und Verkehr) nach der Sommerpause an - diesmal mit einigen Punkten, die offensichtlich für ein größeres Puplikumsinteresse gesorgt haben.

Der Offenlegung für einen Bebauungsplan im Bereich Altvolberg haben wir bewusst zugestimmt, um im weiteren Prozess die Chance für Konzeptverbesserungen ergreifen zu können. Denn mit der derzeitigen Planung des Quartiers sind wir noch nicht zufrieden, auch wenn die Errichtung einer KITA zu begrüßen ist.

Wir wollen hinsichtlich Themen wie einem einheitlichen Energiekonzept, der Realisierung eines Schwammstadtkonzeptes oder der Entstehung eines Mischgebiets mit gefördertem Wohnungsbau und unterschiedlichen Wohneinheiten noch mehr erreichen.

Bei einigen weiteren Anträgen ging es um die Innenverdichtung in Rösrath - ein Thema dem wir grundsätzlich positiv gegenüber stehen. Wie man aber an den Einzelfällen gesehen hat, ist dies nicht immer angebracht, gerade wenn damit Beispiele für vergleichbare Vorhaben entstehen. Das hat bei dem Antrag auf Dachaufstockung in der Beienburger Straße dazu geführt, dass wir uns - bedingt durch die Signalwirkung der Aufstockung für die Nachbarschaft als auch die unklare Verschattungssituation - im Sinne der Bürgerinnen und Bürger für eine Ablehnung ausgesprochen haben.

Gerade zu den oben genannten Klimathemen stoßen wir Grüne z.B. über den von uns initierten Zukunftsausschuss den kommunalen Klimaschutz und die Klimavorsorge an, und auch dabei ist das Thema Bürgerbeteiligung ein wichtiger Baustein.

Der nächste SPV findet am 17.10.22 statt.

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Tue, 30 Aug 2022 15:32:46 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/mehr-baeume-fuer-roesrath/ Mehr Bäume für Rösrath http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/mehr-baeume-fuer-roesrath/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/mehr-baeume-fuer-roesrath/ Im Ausschuss für Bau, Landschaft und Vergabe sind alle Beschlüsse einstimmig gefasst worden, so wie... TOP 7 betraf den von Forspark eingebrachten Antrag zur Baumschutzsatzung und den von der Kooperation eingebrachten Änderungsantrag mit dem Schwerpunk der Klimawandelfolgenabwehr durch Bäume. Nach sehr konstruktiver Diskussion wurde auf Vorschlag des Vorsitzenden im Ausschuss ein Kompromissvorschlag erarbeitet, der ebenfalls einstimmig beschlossen wurde.

Die Verwaltung ist nun beauftragt worden, im Stadtgebiet Flächen, Plätze und Straßen zu identifizieren, die Potential für das Setzen weiterer Bäume haben. Ferner wurde die Verwaltung beauftragt, Finanzierungsvorschläge für die Baumpflanzungen zu machen. Dabei soll auch geprüft werden, ob eine Baumschutzsatzung ein geeignetes Instrument zur Finanzierung der Pflanzungen ist. Ebenfalls geprüft werden soll, ob zum Schutz vorhandener Bäume, eine Erweiterung der Baum-Liste im Baumkataster sinnvoll ist.

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Thu, 25 Aug 2022 12:42:54 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/roesrath-feiert-40-jahre-gruene/ Rösrath feiert 40 Jahre Grüne http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/roesrath-feiert-40-jahre-gruene/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/roesrath-feiert-40-jahre-gruene/ Am Sonntag, dem 11. Juli 1982, dem Tag des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft in Spanien... Wir feiern daher 40 Jahre GRÜNE Rösrath am 27. August 2022 in der GRÜNANLAGE, wegen der Sommerferien etwas verspätet.

Schwerpunkt nach 2/1/2 Corona mit den entspechenden Einschränkungen liegt auf dem Begriff Feier mit wenig Reden, dafür mit Live-Musik und  bunten Getränken.

Seit der letzten Kommunalwahl sind sowohl Partei, als auch Fraktion deutlich gewachsen. Die Parteistrukturen müssen an die höhere Mitgliederzahl angepasst werden. Dies gilt ebenso für die Fraktionsarbeit, dort war eine andere Arbeitsstruktur erforderlich.

Dies unter Coronabedingungen aufzubauen war und ist eine große Herausforderung.

 

Seit 2020 gibt es eine Kooperation der Grünen (12 Sitze) mit der CDU (16 Sitze). Und es gibt eine GRÜNE Bürgermeisterin!

Zurecht werden daher gerade an die GRÜNEN viele Erwartungen gestellt.

 

Am 27. August steht aber das Feiern im Vordergrund, 40 Jahre sind ein Anlass für eine schöne Feier, der Arbeitsalltag holt uns dann schon schnell genug wieder ein.

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Tue, 16 Aug 2022 09:44:14 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/das-5-ha-ziel-beim-flaechenverbrauch-im-koalitionsvertrag-von-schwarzgruen-2022-in-nrw/ Das 5-ha Ziel beim Flächenverbrauch im Koalitionsvertrag von Schwarz/Grün 2022 in NRW http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/das-5-ha-ziel-beim-flaechenverbrauch-im-koalitionsvertrag-von-schwarzgruen-2022-in-nrw/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/das-5-ha-ziel-beim-flaechenverbrauch-im-koalitionsvertrag-von-schwarzgruen-2022-in-nrw/ Meist verstehen wir unter Flächenverbrauch das freie Landschaft in Siedlungs-, Gewerbe- oder... Einleitung

Kann man Fläche verbrauchen? Eigentlich nicht, genauso wenig wie man Fläche schaffen kann! Genau hier liegt das Problem, Fläche kann genutzt werden und zwar in aller Regel nur für eine oder wenige Nutzungsformen gleichzeitig.

Es geht also immer um Flächenkonkurrenz: Naturschutz gegen Intensive Landwirtschaft; Siedlungsfläche gegen freie Landschaft; Wald gegen Offenland; Naherholung gegen anthropogen ungestört, „Tisch gegen Tank“ usw.

Meist verstehen wir unter Flächenverbrauch das freie Landschaft in Siedlungs-, Gewerbe- oder Verkehrsfläche umgewandelt wird. Ganz so einfach ist es aber nicht.

Die Fakten

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen spricht auf seiner Homepage davon, dass in NRW „im langjährigen Mittel täglich rund 10 Hektar wertvolle Natur- und Freifläche verloren“ gehen. Und weiter: „Die Siedlungs- und Verkehrsfläche nimmt inzwischen bereits einen Anteil von rund 23,5 % an der gesamten Landesfläche ein.

 

Flächenanteile (in %) einzelner Nutzungsarten in Rösrath im Jahr 2020 (Datenquelle: IT.NRW)

Auf der Homepage des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen erfahren wir, dass „Flächenverbrauch (..) nicht mit Flächenversiegelung gleichzusetzen (ist), da zu den Siedlungsflächen auch unversiegelte Bereiche, wie Gärten und Parkflächen, zählen. Etwa 50 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsflächen sind vollständig versiegelt“. Aber auch „Der Verlust wertvoller Acker- und Weideflächen durch Bebauung und Versiegelung ist nicht umkehrbar.

Die zukünftige Gestaltung

Wenn auch in den letzten Jahren die Tendenz beim Flächenverbrauch schon etwas nach unten ging, hat sich die neue Landesregierung im Koalitionsvertrag hier ein erstes Ziel gesetzt: „Das Prinzip der Flächensparsamkeit soll Leitschnur unseres Regierungshandelns sein. Unser Ziel ist es, den Flächenverbrauch zeitnah auf 5 Hektar pro Tag und perspektivisch auch weitergehend durch konkrete Maßnahmen zu reduzieren. Dazu werden wir den 5-ha-Grundsatz in den LEP aufnehmen. Dazu gehören flächenschonendes Bauen, die Nutzbarhaltung vorhandener Industrie- und Gewerbeflächen, Flächenrecycling, die bessere finanzielle Ausstattung des Verbandes für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV), die Weiterführung der Initiativen aus dem „Maßnahmenpaket intelligente Flächennutzung“. Unter Berücksichtigung der Klimafolgenanpassung wollen wir die Innenentwicklung flächensparend gestalten.

Ein oft übersehener Aspekt ist zum Beispiel, dass landwirtschaftliche Fläche im Falle der Umwandlung zu Siedlungs-, Gewerbe- oder Verkehrsfläche doppelt herhalten muss. Die ökologische Kompensation findet in der Regel nämlich ebenfalls auf landwirtschaftlicher Fläche statt. „Wo auch sonst“, ist man schnell bereit zu sagen.

Alternativen können aber auch der Rückbau nicht mehr benötigter, versiegelter Flächen sein oder der Versuch, die Kompensation direkt mit dem Eingriff zu verbinden. Dach- und Fassadenbegrünung sind Ansätze in diese Richtung. Beim Ausbau der alternativen Energien sind hier im Koalitionsvertrag konkrete Vorgaben genannt:

Zur Reduzierung des Flächenverbrauchs setzen wir bei Freiflächen vorrangig auf belastete oder versiegelte Flächen und auf Doppel-Nutzungen wie schwimmende Photovoltaik, Agrar-Photovoltaik oder Photovoltaik über Parkplätzen.

Auf landwirtschaftlichen Flächen sollen mit vereinfachten Genehmigungsverfahren Biodiversitäts-Photovoltaikanlagen errichtet werden können.

Mit Biodiversitäts-Photovoltaikanlagen ist gemeint, dass die Flächen nach Errichtung der Anlagen artenreicher sind als vorher, sofern sie auf vorher artenarmen landwirtschaftlichen Flächen errichtet und einige Rahmenbedingungen eingehalten wurden. Hierzu gibt es eine Studie des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft.

Es muss der Landwirtschaft also nicht unbedingt weitere Fläche entzogen werden, um einen ökologischen Ausgleich zu erreichen.

Für die Windenergie möchte die Koalition auch keine weitere Inanspruchnahme land- oder forstwirtschaftlicher Flächen über die tatsächlich genutzte Fläche hinaus: „Es erhöht die Akzeptanz für Windenergieanlagen vor Ort enorm, wenn dadurch nicht zu viele Flächen für andere Zwecke entzogen werden. Für den Ausbau Erneuerbarer Energien findet naturschutzfachlicher Ausgleich vorrangig in Geld für Natur- und Artenschutz statt. Unser Ziel ist es, dass keine Flächenbedarfe für den naturschutzrechtlichen Ausgleich mehr entstehen.

Was heißt das für uns hier vor Ort?

Wir werden weiterhin, wie jüngst bei der Entscheidung zur Stellungnahme Regionalplan, genau schauen, ob eine Inanspruchnahme von Landschaft wirklich notwendig ist oder ob sie vielleicht durch einen neuen Planungsansatz vermieden werden kann.

Auch bei Flächen die jetzt in den Regionalplan als zukünftig bebaubar eingehen, werden wir im weiteren Verfahren schauen, ob es nicht doch Alternativen zum weiteren Flächenverbrauch gibt.

„Städtischer Bauen“ im Innenbereich ist eine Möglichkeit, Wohnraum zu schaffen ohne neue Fläche im Außenbereich „zu verbrauchen“.

Sollte es, wie von uns nach Ausnutzung aller möglichen Dach- oder Versiegelten Parkplatzflächen gewünscht, zu Solaranlagen auf der freien Fläche kommen, werden wir dafür sorgen, dass damit eine deutliche Steigerung der Biodiversität auf der Fläche einhergeht.

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Sun, 03 Jul 2022 13:04:39 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/rat-beschliesst-aenderungswuensche-zum-regionalplan/ Rat beschließt Änderungswünsche zum Regionalplan http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/rat-beschliesst-aenderungswuensche-zum-regionalplan/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/rat-beschliesst-aenderungswuensche-zum-regionalplan/ Seit 2016 ist der neue Regionalplan in Arbeit und soll in diesem Jahr beschlossen werden. Die... DIE GRÜNEN konnten im Regionalrat durchsetzen, dass erstmals die Räte der Kommunen beteiligt werden müssen.
Dementsprechend legte auch Rösraths Verwaltung die Änderungsvorschläge vor, erstmals am 18.05. im Zukunftsausschuss, danach im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Verkehr und im Ausschuss für Bau, Landschaft und Vergabe. Es gab also ausführliche Gelegenheit zur Diskussion.

In den Ausschüssen gab es durchaus unterschiedliches Abstimmungsverhalten, auch bei den GRÜNEN. Da die Ausschüsse jeweils andere Schwerpunkte bei der Bewertung von Sachverhalten setzen (sollten), ist das auch nicht weiter verwunderlich.

Blickt man verstärkt auf die Zukunftsperspektive, sollte sich eine Kommune soviel Gestaltungspielraum verschaffen wie möglich. Folgerichtig haben wir GRÜNEN im Zukunftsausschuss einstimmig für die vorgeschlagenen Änderungen votiert.
Im Ausschuss für Bau, Landschaft und Vergabe muss der Schwerpunkt ein anderer sein, so dass aus Sicht eines Landschaftsschützers ein Gewerbegebiet am Hofferhof nicht unstrittig bleiben konnte. Das Abstimmungsverhalten der GRÜNEN spiegelte das wider. Ähnliches gilt für die Flächen Friedhof / Vorderster Büchel und Haus Stade.

Im Rat schließlich muss eine Gesamtbewertung erfolgen. Aus GRÜNER Sicht war schon vorher sehr klar, dass der Bedarf für die lokalen Unternehmen gesehen wird und auch befriedigt werden muss, dass die Stadt dafür aber andere Möglichkeiten finden muss als die zukünftige Ausweisung eines Gewerbegebiets am Hofferhof. Dem schloss sich dann auch die CDU an.

Da auch mehrere andere Parteien zu einer Ablehnung dieses Änderungsvorschlags der Verwaltung tendierten, wurde der Punkte "Hofferhof" ohne Aussprache und ohne Gegenstimme aus der Wunschliste der Verwaltung gestrichen.

Bezogen auf die Flächen Friedhof / Vorderster Büchel und Haus Stade haben wir GRÜNE vor der Ratssitzung verabredet, bewusst nicht einstimmig zuzustimmen, um klar zu machen, dass wir diese Änderungswünsche durchaus kritisch sehen. Die Wiese bei Haus Stade ist Retentionsfläche der Sülz und die Wiese am Friedhof wertvolle Naturlandschaft.

 

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Tue, 21 Jun 2022 13:21:41 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/fluglaermkommission-vom-28042022/ Fluglärmkommission vom 28.04.2022 http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/fluglaermkommission-vom-28042022/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/fluglaermkommission-vom-28042022/ In dieser Legislaturperiode muss eine Nachfolgeregelung für den Nachtflug gefunden werden.... Auch mit der vorhandenen Nachtflugregelung hat der Fluglärm nach der Coronapause leider wieder zugenommen.

Insbesondere die Zahl der nächtlichen Paketbomber hat aber auch in der Coronahochphase kaum nachgelassen (-6,2%), während der Passagierverkehr um etwa 50% rückläufig war. In 2021 waren knapp 21.000 nächtliche Starts und ebensoviele Landungen zu verzeichnen. Damit sind die Zahlen aus 2020 um ca. 4500 Starts und Landungen gestiegen.

Auch die Äußerungen über verringerten Lärm seitens des Flughafens sind nur die halbe Wahrheit. Die eigentlich störenden und gesundheitsgefährdenden starken Lärmpegel (> 80 dB) in der Nacht verharren auf hohem Niveau.

Die Grünen aus Kreis und Kommune haben daher ihre Landespartei aufgefordert, die Fluglärmproblematik im Koalitionsvertrag zu berücksichtigen.

Ein kleiner Lichtblick: In 2024 soll das alte Radius-to-fix Verfahren durch das satellitengestütze PBN-Verfahren abgelöst werden. Davon verspricht man sich eine deutliche Reduktion der Streuung der Abflugrouten um die Ideallinie.

 

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Tue, 21 Jun 2022 13:21:41 +0200