Die Grünen Rösrath http://gruene-roesrath.de http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/gruene_spendieren_wlan_mit_freifunk/ Grüne spendieren WLAN mit Freifunk http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/gruene_spendieren_wlan_mit_freifunk/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/gruene_spendieren_wlan_mit_freifunk/ An unserem Büro in der Rösrather Hauptstraße, in Nähe des Bahnhofs, stellen wir ab sofort... An unserem Büro in der Rösrather Hauptstraße, in Nähe des Bahnhofs, stellen wir ab sofort kostenloses WLAN und Internetzugang bereit. Damit haben Nutzer*innen unseres Büros, aber auch Passanten auf der Straße die Möglichkeit, schnell und unkompliziert mit ihren Smartphones und anderen Geräten ins Internet zu kommen.

Möglich macht dies die Initiative Freifunk. Diese von Freiwilligen getragene Bewegung hat das Ziel, eine freie und unabhängige Infrastruktur für den Austausch von Daten zu errichten. Jeder kann mit Freifunk selbst einen WLAN-Zugangspunkt zur Verfügung stellen und so zum Ausbau des Angebots beitragen.

Der Zugang zum Freifunk-WLAN funktioniert ganz einfach. Man wählt in den WLAN-Einstellungen seines Smartphones, Tablets oder sonstigen Geräts unter den verfügbaren Netzen das mit dem Namen "Freifunk" aus. Ein Passwort oder weitere Zugangsdaten werden nicht benötigt.

Wer am Schaufenster unseres Büros steht, kann alternativ auch mit der Kamera seines Smartphones den ausgehängten QR-Code (siehe Foto) scannen. Wenn das Smartphone diese Funktion unterstützt, wird es dann umgehend anbieten, sich mit dem Freifunk-WLAN zu verbinden.

Wir würden uns freuen, wenn wir damit der/dem einen oder anderen Rösrather*in helfen, und wenn andere unserem Beispiel folgen würden. Weitere Informationen zu Freifunk und darüber, wie man selbst einen Zugangspunkt bereit stellen kann, gibt es auf unserer Themenseite Freifunk.

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Fri, 29 Jun 2018 07:22:00 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/hardy_schumacher_wuerdigt_partnerschaft_mit_frankreich/ Hardy Schumacher würdigt Partnerschaft mit Frankreich http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/hardy_schumacher_wuerdigt_partnerschaft_mit_frankreich/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/hardy_schumacher_wuerdigt_partnerschaft_mit_frankreich/ Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Rösrath und dem... Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Rösrath und dem französischen Pays de Gallie hat Hardy Schumacher, stellvertretender Bürgermeister und Mitglied der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rat, das deutsch-französische Verhältnis in einer Rede gewürdigt.

Die Ansprache hielt Schumacher am 9. Juni in Frankreich auf einer Feier zu Ehren der Städtepartnerschaft.

Den Redetext veröffentlichen wir hier zum Nachlesen für interessierte sowie als Bekenntnis für die Europäische Verständigung. Wie eine Städtepartnerschaft zeigt, kann sich dafür ja jede und jeder ganz praktisch einsetzen.


Begrüßung der Gastgeber und der Gäste mit Grüßen von Herrn Bürgermeister Mombauer.

In meinen Geburtsjahr 1946, lag Europa in Trümmern. Der Krieg, welcher von meinem Heimatland ausging, hatte unendlich viel Leid über die Menschen gebracht.

Von daher bin ich sehr dankbar und freue mich besonders darüber, daß wir heut bei Ihnen zu Gast sein dürfen und ich zu Ihnen sprechen kann.

Die vergangene Zeit wurde von klugen Frauen und Männern in Frankreich und in Deutschland genutzt einen Prozeß der Aussöhnung, der Völkerverständigung in die Wege zu leiten, so daß sich die Menschen in unseren Ländern für einander öffnen konnten.

Ein Ergebnis davon ist, daß wir seit 73 Jahren keinen Krieg mehr in Europa hatten.

Die Öffnungen über Grenzen hinweg leben aber von Begegnungen. Diese Möglichkeit wurde am 23. Mai 1998 in der von unseren Gemeinden beschlossenen Partnerschaft wahrgenommen und von den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden Herrn Phillipe Gonde, Herrn Roland Pilloud, Herrn Denis Flamant, Herrn Rene Chene und Herrn Dieter Happ mit Ihrer Unterschrift unter diese Urkunde manifestiert.

Dies war ein wichtiger Schritt auf dem Wege des Kennenlernens unserer Kulturen und damit zum Verständnis für den Anderen. Ein Schritt zu Verbindungen, zu Freundschaften. Ein Beispiel für diesen Prozeß ist die lebendige Partnerschaft über unsere Landesgrenzen hinweg.

Bei allen Unterschieden zwischen den Kulturen, so auch den Kulturen unserer Länder ist zu bemerken, daß die Bedürfnisse der Menschen doch sehr ähnlich sind.

Frieden, Sicherheit, Geborgenheit, Respekt, gegenseitige Achtung, wirtschaftliches Auskommen. Die Basis für all dieses schaffen die Bürger unserer Länder durch den Austausch, die Begegnung und den Handel. (Die Reihenfolge dieser Aufzählung habe ich beim Verfassen meiner Rede mehrmals geändert. Es hat immer wieder ein Nachdenken bei mir ausgelöst. Meine Aufzählung ist also keine Wertung nach Wichtigkeit.)

Ich möchte diesen Abend jetzt nicht mit Aufzählungen füllen, was alles in diesen 20 Jahren an positiven Begegnungen und Dingen geschehen ist. Ich möchte stattdessen, im Namen der Stadt Rösrath, meiner Stadt, im Namen von Herrn Bürgermeister Mombauer, Altbürgermeister Happ, von dem ich übrigens an dieser Stelle ganz herzlich grüßen soll, ganz herzlich allen Menschen danken, welche dazu beigetragen haben, daß auch diese Begegnung, wieder möglich wurde.

Ein weiter Dank gilt auch unseren Gastgebern, für die herzliche Aufnahme bei Ihnen daheim, in Ihrem Zuhause.

Zum Abschluß noch einige Worte zu heute.

Europa ist in einer schwierigen Situation. Viele Bürger in unseren Ländern sind verunsichert. Dies wird von populistischen Kräften ausgenutzt um Zwietracht zu säen und noch mehr Unsicherheit zu schaffen. Sie haben die Losung: Zurück! Hier müssen wir fragen, ja, -- wohin denn zurück? Zu Grenzen, wo jeder wieder einen Paß, ein Visum braucht? Zu vermeintlicher Sicherheit? Zu bekannten alten Gefahren? Zu Mißtrauen und Feindschaft zwischen den Völkern? Zu ich, ich, ich? Dem möchte ich ganz deutlich entgegensetzen: Nein! Unsere Zukunft liegt beim Wir!

Um das Erreichte zu erhalten und weiter zu entwickeln, sind Reformen in unserem Europa notwendig. Aber, bitte mit dem Blick nach vorne, in die Zukunft und für alle Menschen in Europa. Dies müssen wir von den politischen Kräften fordern, sie gleichzeitig dabei unterstützen und selber als Bürgerinnen und Bürger in die Verantwortung gehen. Es kann manchmal ja sehr gut sein, sich auf etwas zurückzubesinnen. Aber bitte, hierbei ist immer Vorsicht und Achtsamkeit geboten.

Damit die populistischen Kräfte nicht weiter unsere Jugend und auch die anderen Generationen verunsichern und extremistische Kräfte fördern haben wir die Möglichkeit, alle unsere positiven Kräfte – unsere Energien dagegen zu setzen. Unsere lebendige Partnerschaft ist ein Beispiel dafür. Wir können uns nicht darauf verlassen, daß alleine die Politik dies regelt.

Wir sind als Bürgerinnen und Bürger unserer Länder gefordert. Und eins ist ganz besonders wichtig und sollte uns bewußt sein: wir sind die Basis jeden Landes.

In diesem Sinne noch einmal, ein ganz herzliches Dankeschön für alles und daß ich heute hier zu Ihnen sprechen durfte und lassen Sie uns also nach vorne sehen.

Im Namen der Freiheit, der Gleichheit, der Brüderlichkeit

von Liberté, Egalité, Fraternité.

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Fri, 15 Jun 2018 20:14:00 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/roesratherinnen_schaffen_neuen_wohnraum_fuer_wildbienen/ Rösrather*innen schaffen neuen Wohnraum für Wildbienen http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/roesratherinnen_schaffen_neuen_wohnraum_fuer_wildbienen/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/roesratherinnen_schaffen_neuen_wohnraum_fuer_wildbienen/ Das Frühlingsfest des Gemeinsam für Rösrath e. V. am 15. April auf dem Sülztalplatz war aus Sicht... Das Frühlingsfest des Gemeinsam für Rösrath e. V. am 15. April auf dem Sülztalplatz war aus Sicht von uns GRÜNEN in Rösrath eine rundum gelungene Aktion.

Das Wetter lieferte beste Voraussetzungen und lockte viele Besucherinnen und Besucher an die Stände. Unser Thema in diesem Jahr: Die Artenvielfalt bei Insekten und besonders bei Bienen. Denn die Zahl dieser für unser gesamtes Ökosystem so wichtigen Tiere ist in den letzten Jahrzehnten drastisch gesunken. Die Auswirkungen sind unter anderem ein spürbares Verschwinden von Singvögeln und die sinkende Bestäubungsraten von Nutzpflanzen.

Ein Grund für den Rückgang der Insekten ist das Schrumpfen ihrer natürlichen Lebensräume. Unsere Besiedelung mit Häusern und gepflegten Gärten bietet eben deutlich weniger Unterschlupf, als beispielsweise eine offene Auenlandschaft, in der umgefallene Baumstämme mit Hohlräumen, Zweige und altes Laub liegen.

Insektenhotels sind nicht nur ein kreatives Mittel, um wild lebenden Insekten Raum zum Nisten und Überwintern zu bieten. So ein Insektenhotel zu bauen, macht offensichtlich auch richtig Spaß. Nur so lässt sich der Einsatz erklären, mit dem große wie kleine Bastler*innen an unserem Stand geduldig ans Werk gingen. Unterstützt wurden sie dabei nicht nur von Mitgliedern unseres Ortsverbands, sondern auch von freiwilligen Helferinnen.

Das Material für die Insektenhotels war übrigens zum größten Teil recycelt. Die Holzkästen und Holzwolle kamen aus dem Weinhandel. Holz, Schilf und Bambus stammten aus den Gärten der diversen Materialspender*innen, bei denen wir uns ganz herzlich für die Unterstützung bedanken!

Wer wollte, durfte sich für sein neues Insektenhotel mit einer Geldspende bei uns erkenntlich zeigen. So kamen über 60 EUR zusammen, die wir mit Vergnügen an den Förderverein des Waldkindergarten Kupfersiefen weiter reichen.

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Tue, 17 Apr 2018 16:57:00 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/informationsveranstaltung_zur_start_landebahnsanierung_am_flughafen/ Informationsveranstaltung zur Start-/Landebahnsanierung am Flughafen http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/informationsveranstaltung_zur_start_landebahnsanierung_am_flughafen/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/informationsveranstaltung_zur_start_landebahnsanierung_am_flughafen/ Die Flughafen Köln/Bonn GmbH informiert am 1. März über die anstehende Sanierung der großen Start-... Die Flughafen Köln/Bonn GmbH informiert am 1. März über die anstehende Sanierung der großen Start- und Landebahn. Ab April wird an Wochenenden mehr Flugverkehr über die Querwindbahn abgewickelt. Vor allem im Rösrather Süden müssen sich Anwohner*innen auf eine stärkere Lärmbelastung einstellen.

Von April bis November wird die Asphaltdecke der größten der drei Start- und Landebahnen des Flughafen Köln/Bonn erneuert. In dieser Zeit kann die Bahn mit der Bezeichnung 14L/32Rmit besonders an Wochenenden nicht genutzt werden. Der Flugverkehr wird in dieser Zeit über die Start-/Landebahn 06/24 abgewickelt.

Wie unsere Grafik zeigt, werden damit vermehrt An- und Abflüge über den Ortsteil Rambrücken stattfinden. Einwohnerinnen und Einwohner im Rösrather Süden müssen sich damit leider auf eine erhöhte Lärmbelastung einstellen.

Die Informationsveranstaltung hierzu findet am 1. März um 20 Uhr in der Aula des Freiherr-vom-Stein Schulzentrums statt.

Das nachstehende PDF-Dokument enthält weitere Details und weitere Termine in Porz und Overath.

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Mon, 19 Feb 2018 21:15:00 +0100
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/die_gruenen_roesrath_auf_facebook/ Die Grünen Rösrath auf Facebook http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/die_gruenen_roesrath_auf_facebook/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/die_gruenen_roesrath_auf_facebook/ Mit den Bürgerinnen und Bürgern im engen Austausch zu sein, das war für uns Grüne in Rösrath immer... Mit den Bürgerinnen und Bürgern im engen Austausch zu sein, das war für uns Grüne in Rösrath immer besonders wichtig. Dazu nutzen wir nun als weiteren Kanal auch unsere Seite auf Facebook.

Seit Oktober veröffentlichen wir auf Facebook vor allem eigene Beiträge. Wir teilen aber auch Inhalte von anderen, die wir für relevant für Rösratherinnen und Rösrather halten. Dazu gehören beispielsweise Artikel und Beiträge aus den Medien oder von anderen Partei-Ebenen von Bündnis 90/Die Grünen, wie z. B. Kreis, Land NRW oder Bund.

Der wichtigste Aspekt von Facebook ist dabei für uns der Rückkanal. Alles kann kommentiert und hinterfragt werden, mit einer schnellen Reaktion (wie z. B. "Gefällt mir") versehen oder im eigenen Kreis geteilt und so weiter verbreitet werden. Die Schwelle, um von einer Information zu einem Dialog zu kommen, ist bei Facebook so niedrig wie sonst kaum irgendwo im World Wide Web.

Wozu das in der Praxis führen kann, zeigt ein Beispiel. Als am 18. Oktober plötzlich direkt vor unserem Ortsverbandsbüro, der "Grünanlage", ein neuer Schutzstreifen für Fahrradfahrer auf der Straße zu sehen war, kommentierten wir das mit einem Foto und wenigen Worten. Daraufhin kam es zu Nachfragen bezüglich der nun geltenden Regelungen an dieser Stelle für den Radverkehr, die wir mit dem zuständigen Mitarbeiter der Stadt Rösrath klären konnten. Wir bekamen so ganz nebenbei Rückmeldungen von Bürgern zur Umsetzung des Radverkehrskonzepts, für wir mitverantwortlich zeichnen.

Davon wünschen wir uns mehr!

Damit diese Gesprächsanlässe auf Facebook auf offene Ohren stoßen, sind wir auf Reaktionen angewiesen. Daher der Aufruf an alle interessierten Rösratherinnen und Rösrather: Abonniert unsere Seite (oder klickt sogar auf "Gefällt mir"), teilt unsere Inhalte, schreibt uns Kommentare, sei es mit Rückmeldungen, Fragen oder Wünschen. Je mehr Menschen sich an Diskussionen beteiligen, desto interessanter und aufschlussreicher werden diese.

Auf guten Austausch!

https://www.facebook.com/gruene.roesrath/

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Thu, 23 Nov 2017 18:06:00 +0100
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/flughafen_koelnbonn_ist_erstmals_gegenstand_einer_planfeststellung/ Flughafen Köln/Bonn ist erstmals Gegenstand einer Planfeststellung http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/flughafen_koelnbonn_ist_erstmals_gegenstand_einer_planfeststellung/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/flughafen_koelnbonn_ist_erstmals_gegenstand_einer_planfeststellung/ Zum ersten Mal wird für Baumaßnahmen am Flughafen Köln/Bonn ein Planfeststellungsverfahren... In Kürze:

  • Vom 6. November bis 5. Dezember legt die Flughafen Köln/Bonn GmbH Pläne für Umbaumaßnahmen offen.
  • Bürger können Einwände einsenden, die auf die Genehmigung der Planungen Einfluss haben könnten.
  • Kurioserweise betrifft das Verfahren zum Teil bereits umgesetzte Bauvorhaben.

Die Planfeststellung ist, vereinfacht gesagt, ein Genehmigungsverfahren für bedeutende bauliche Maßnahmen. Ziel ist unter anderem, die Auswirkungen der Maßnahme auf Menschen und Umwelt zu klären. Bei Bauprojekten wie z. B. Eisenbahntrassen, Autobahnen oder auch Flughäfen sind Planfeststellungsverfahren üblich.

Der Flughafen Köln/Bonn wurde bislang ohne eine einzige Planfeststellung gebaut und ausgebaut. Die Genehmigung zum bedeutenden Ausbau der großen Start- und Landebahn wurde 1958 erteilt. Wenige Wochen, bevor die Planfeststellung für Projekte dieser Art zur Pflicht wurden. Alle späteren Ausbaumaßnahmen, darunter auch der Bau des Terminal 2 (eröffnet im Jahr 2000), fanden ebenfalls ohne Planfeststellung statt. Die bestehenden Genehmigungen waren von den zuständigen Behörden für ausreichend erklärt worden.

Mit einem Urteil vom Dezember 2014 hat letztlich das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig dieser Praxis ein Ende gesetzt. Anwohner hatten dagegen geklagt, dass das Vorfeld A des Flughafens ohne Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erfolgt war. Das Gericht untersagte in seinem Urteil der Flughafenbetreiberin die Nutzung des erweiterten Vorfelds.

Die Flughafen Köln/Bonn GmbH hat nun eine Planfeststellung beantragt, um nachträglich eine sichere Genehmigung für die Erweiterung des Vorfelds A sowie weitere bereits erfolgte Baumaßnahmen auf dem Flughafengelände, aber auch für neue Maßnahmen zu erhalten. Für dieses Verfahren beginnt am 6. November die Offenlegung von Dokumenten. Dann werden Pläne und weitere Dokumente sowohl digital über das Internet als auch in Papierform in 29 umliegenden Gemeinden zugänglich gemacht. Die Offenlegung dauert vier Wochen.

Der Flughafen-Betreiber bietet Informationen über das Verfahren und einen Link zu den Dokumenten auf einer eigenen Seite. Dort findet man auch Wortprotokolle von bislang drei Informationsveranstaltungen, bei denen unter Teilnahme der Öffentlichkeit das Verfahren erläutert und Fragen beantwortet wurden.

Umweltverbände und Bürgerinitiativen werden die offenliegenden Dokumente sorgfältig prüfen. Dazu gehören nach unseren Informationen:

Wir Grüne in Rösrath begrüßen das Planfeststellungsverfahren. Durch Mitgliedschaften in den oben genannten Vereinen beteiligen wir uns indirekt an der Auswertung der Planungsdokumente.

Darüber hinaus empfehlen wir allen, die sich von Fluglärm betroffen fühlen oder sich für die Auswirkung der Flughafenerweiterungen auf die Umwelt interessieren, selbst Einblick in die Dokumente zu nehmen. Einwände gegen die Planungen können dann schriftlich bei der Genehmigungsbehörde eingereicht werden. Weitere Informationen dazu bietet die Website des Flughafens.

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Sun, 05 Nov 2017 12:58:00 +0100
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/nrw_verkehrsminister_wuest_aeussert_sich_zu_nachtflugverbot_fuer_koelnbonn/ NRW-Verkehrsminister Wüst äußert sich zu Nachtflugverbot für Köln/Bonn http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/nrw_verkehrsminister_wuest_aeussert_sich_zu_nachtflugverbot_fuer_koelnbonn/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/nrw_verkehrsminister_wuest_aeussert_sich_zu_nachtflugverbot_fuer_koelnbonn/ NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) hatte seit seinem Amtsantritt schon mehrfach die... NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) hatte seit seinem Amtsantritt schon mehrfach die Gelegenheit dazu, sich öffentlich über Nachtflüge am Flughafen Köln/Bonn zu äußern. Für eine wirksame Einschränkung des nächtlichen Flugverkehrs hat er offenbar nichts übrig, obwohl er die Datenlage zu den gesundheitlichen Auswirkungen der Lärmbelastung durchaus kennt.

Schon in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 17. Juli gab Wüst zu verstehen, dass er die Steuerung des nächtlichen Passagierflugverkehrs durch erhöhte Gebühren für ausreichend hält. Dies nahm Claudia Wieja, Vorsitzende der örtlichen Fluglärmkommission, zum Anlass, den Minister mit zusätzlichen Fakten zu konfrontieren. Denn von einem Rückgang der nächtlichen Passagierflüge seit Einführung der erhöhten Start- und Landegebühren zu Nachtzeiten kann keine Rede sein. Dass diese Maßnahme auch nur einen einzigen Nachtflug verhindert hätte, ist somit nicht belegbar.

In ihrem Schreiben an den Verkehsminister (Download unten) stellte Wieja ihm auch die Frage, was gegen ein Passagiernachtflugverbot spräche.

"Des Weiteren werden Sie damit zitiert, dass NRW als Logistikstandort auch künftig den Nachtflug brauche. Damit stellt sich für mich die Frage, was gegen ein Passagiernachtflugverbot – das von der Fluglärmkommission immer wieder gefordert wurde und wird – spricht."

In seiner schriftlichen Antwort (Download ebenfalls unten) geht Wüst zwar ausführlich darauf ein, dass aktuelle Studien gesundheitliche Beeinträchtigungen durch nächtlichen Fluglärm belegen würden. Allerdings sieht er sich offensichtlich nicht veranlasst, sich deswegen für ein Verbot von nächtlichen Passagierflügen einzusetzen (Anmerkung: wie das die beiden Vorgängerregierungen unter Führung von SPD und Grünen wenigsten probiert haben). Er verweist stattdessen schlicht auf das Votum des Bundesverkehrsministers, das bindend sei.

"Wie Sie wissen hat sowohl die vorhergehende Landesregierung als auch die Fluglärmkommission [...] den Versuch unternommen, Nachtflugbeschränkungen für Passagierflüge in der Kernruhezeit zwischen 00:00 Uhr und 05:00 Uhr einzuführen. Diese Initiativen sind durch das BMVI in den Jahren 2012, 2014 und 2015 zurückgewiesen worden. Die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums ist für die Genehmigungsbehörde bindend. Sie kann sich nicht darüber hinwegsetzen."

Dass von Hendrik Wüst als Verkehrsminister eine neue Initiative ausgehen könnte, um Nachtflüge am Flughafen Köln/Bonn wirksam zu beschränken - und sei es nur für Passagierflüge - darf damit als unwahrscheinlich gelten.

Standpunkt der Grünen Rösrath

Wir Grüne in Rösrath fordern, im Einklang mit anderen Grünen Orts- und Kreisverbänden und dem NRW-Landesverband seit langem ein grundsätzliches Verbot von Nachtflügen. Ein Verbot von nächtlichen Passagierflügen, das also den Frachtverkehr unberührt lassen würde, wäre aus unserer Sicht ein Schritt in die richtige Richtung. Leider hat sich an den entscheidenden Stellen hierzu bislang keine Mehrheit gefunden.

Downloads

Kontakt

Unser Ansprechpartner zum Thema Fluglärm ist Friedo Weiß

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Sat, 30 Sep 2017 20:29:00 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/wir_sagen_3235_mal_danke/ Wir sagen 3235 mal Danke http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/wir_sagen_3235_mal_danke/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/wir_sagen_3235_mal_danke/ Die Bundestagswahl 2017 liegt hinter uns. Mit viel Einsatz haben wir in Rösrath dafür gekämpft, zu... Die Bundestagswahl 2017 liegt hinter uns. Mit viel Einsatz haben wir in Rösrath dafür gekämpft, zu zeigen, was uns GRÜNEN in ganz Deutschland für die nächsten vier Jahre wichtig ist. Wir haben dabei viele interessante Gespräche geführt, haben Kritik und Zuspruch gehört.

Wir finden, die Mühen haben sich gelohnt. 1407 Erststimmen und 1828 Zweitstimmen habt Ihr/haben Sie uns GRÜNEN gegeben. Das ist 3235 mal Ja zu Klimaschutz, Europa und Sozialer Gerechtigkeit. Dafür möchten wir herzlich danken!

Zum detailierten Wahlergebnis

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Mon, 25 Sep 2017 22:18:00 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/unser_kandidat_fuer_den_bundestag_maik_aussendorf/ Unser Kandidat für den Bundestag: Maik Außendorf http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/unser_kandidat_fuer_den_bundestag_maik_aussendorf/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/unser_kandidat_fuer_den_bundestag_maik_aussendorf/ In nur vier Tagen ist es so weit. Dann kann ein großer Teil der Wählerinnen und Wähler im... In nur vier Tagen ist es so weit. Dann kann ein großer Teil der Wählerinnen und Wähler im Rheinisch-Bergischen Kreis sich für einen von sieben Direktkandidaten entscheiden und seine/ihre Erststimme abgeben.

Für die Grünen kandidiert Maik Außendorf. Wer schon 2013 in unserem Kreis gewählt hat, dem könnte der IT-Unternehmer (Jahrgang 1971) noch ein Begriff sein, denn sein Name stand schon damals auf dem Wahlzettel der Bundestagswahl.

Sie können mit Ihrer Erststimme dazu beitragen, dass Maik Außendorf im Bundestag für die Belange unseres Wahlkreises und eine zukunftsorientierte, nachhaltige Politik einsteht. Unter den nachstehenden Links finden Sie weitere Informationen:

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Wed, 20 Sep 2017 13:10:00 +0200
http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/gruene_informieren_auf_stadtfest_ueber_elektromobilitaet/ Grüne informieren auf Stadtfest über Elektromobilität http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/gruene_informieren_auf_stadtfest_ueber_elektromobilitaet/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/gruene_informieren_auf_stadtfest_ueber_elektromobilitaet/ Auf dem Rösrather Stadtfest am 3. September konnten sich Besucher am Stand der Grünen hautnah mit... Beim Rösrather Stadtfest am 3. September präsentierten sich die Rösrather Grünen mit einem Infostand zum Thema Elektromobilität.

Mobilität, die sich mit ehrgeizigen Zielen für den Umweltschutz vereinbaren lässt, liegt uns GRÜNEN schon lange am Herzen. Als wichtigen Baustein für eine ökologische Verkehrswende wollen wir, dass ab 2030 neu zugelassene Autos vollkommen emissionsfrei sind.

Beim Stadtfest konnten wir vielen Rösrathern das Thema Elektroautos und E-Mobilität ein Stück näher bringen. Die ausgestellten rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge von BMW und VW sowie die Ladestationen erfreuten sich dann auch eines großen Interesses. So kamen wir mit vielen Bürgern ins Gespräch über den Dieselskandal, den PKW-Verkehr und die Hürden, die noch zu nehmen sind, damit Elektromobilität sich durchsetzt, ob sie nun technischer oder politischer Natur sein mögen.

Für jedermann und -frau erschwinglich sind Elektroautos heute ganz sicher nicht. Wie man mit etwas Geschick und ganz kleinem Budget selbst Luftschadstoffe messen kann, konnte man am Stand ebenfalls erfahren. Mit Hilfe einer Bauanleitung des Projekts luftdaten.info und Technik im Wert von 30 EUR lassen sich bereits automatisch Feinstaubwerte messen, wie Maik Außendorf, Bundestags-Kandidat für den Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis selbst demonstrierte.

Wir freuen uns über die positive Resonanz und bedanken uns bei allen Besucher*innen am Stand für die guten Gespräche.

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Fri, 08 Sep 2017 11:56:00 +0200