Die Grünen Rösrath http://gruene-roesrath.de gruene-roesrath.de_tt_news178492 Die Grünen Rösrath auf Facebook http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/die_gruenen_roesrath_auf_facebook/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/die_gruenen_roesrath_auf_facebook/ Mit den Bürgerinnen und Bürgern im engen Austausch zu sein, das war für uns Grüne in Rösrath immer... Mit den Bürgerinnen und Bürgern im engen Austausch zu sein, das war für uns Grüne in Rösrath immer besonders wichtig. Dazu nutzen wir nun als weiteren Kanal auch unsere Seite auf Facebook.

Seit Oktober veröffentlichen wir auf Facebook vor allem eigene Beiträge. Wir teilen aber auch Inhalte von anderen, die wir für relevant für Rösratherinnen und Rösrather halten. Dazu gehören beispielsweise Artikel und Beiträge aus den Medien oder von anderen Partei-Ebenen von Bündnis 90/Die Grünen, wie z. B. Kreis, Land NRW oder Bund.

Der wichtigste Aspekt von Facebook ist dabei für uns der Rückkanal. Alles kann kommentiert und hinterfragt werden, mit einer schnellen Reaktion (wie z. B. "Gefällt mir") versehen oder im eigenen Kreis geteilt und so weiter verbreitet werden. Die Schwelle, um von einer Information zu einem Dialog zu kommen, ist bei Facebook so niedrig wie sonst kaum irgendwo im World Wide Web.

Wozu das in der Praxis führen kann, zeigt ein Beispiel. Als am 18. Oktober plötzlich direkt vor unserem Ortsverbandsbüro, der "Grünanlage", ein neuer Schutzstreifen für Fahrradfahrer auf der Straße zu sehen war, kommentierten wir das mit einem Foto und wenigen Worten. Daraufhin kam es zu Nachfragen bezüglich der nun geltenden Regelungen an dieser Stelle für den Radverkehr, die wir mit dem zuständigen Mitarbeiter der Stadt Rösrath klären konnten. Wir bekamen so ganz nebenbei Rückmeldungen von Bürgern zur Umsetzung des Radverkehrskonzepts, für wir mitverantwortlich zeichnen.

Davon wünschen wir uns mehr!

Damit diese Gesprächsanlässe auf Facebook auf offene Ohren stoßen, sind wir auf Reaktionen angewiesen. Daher der Aufruf an alle interessierten Rösratherinnen und Rösrather: Abonniert unsere Seite (oder klickt sogar auf "Gefällt mir"), teilt unsere Inhalte, schreibt uns Kommentare, sei es mit Rückmeldungen, Fragen oder Wünschen. Je mehr Menschen sich an Diskussionen beteiligen, desto interessanter und aufschlussreicher werden diese.

Auf guten Austausch!

https://www.facebook.com/gruene.roesrath/

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Thu, 23 Nov 2017 18:06:00 +0100
gruene-roesrath.de_tt_news177747 Flughafen Köln/Bonn ist erstmals Gegenstand einer Planfeststellung http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/flughafen_koelnbonn_ist_erstmals_gegenstand_einer_planfeststellung/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/flughafen_koelnbonn_ist_erstmals_gegenstand_einer_planfeststellung/ Zum ersten Mal wird für Baumaßnahmen am Flughafen Köln/Bonn ein Planfeststellungsverfahren... In Kürze:

  • Vom 6. November bis 5. Dezember legt die Flughafen Köln/Bonn GmbH Pläne für Umbaumaßnahmen offen.
  • Bürger können Einwände einsenden, die auf die Genehmigung der Planungen Einfluss haben könnten.
  • Kurioserweise betrifft das Verfahren zum Teil bereits umgesetzte Bauvorhaben.

Die Planfeststellung ist, vereinfacht gesagt, ein Genehmigungsverfahren für bedeutende bauliche Maßnahmen. Ziel ist unter anderem, die Auswirkungen der Maßnahme auf Menschen und Umwelt zu klären. Bei Bauprojekten wie z. B. Eisenbahntrassen, Autobahnen oder auch Flughäfen sind Planfeststellungsverfahren üblich.

Der Flughafen Köln/Bonn wurde bislang ohne eine einzige Planfeststellung gebaut und ausgebaut. Die Genehmigung zum bedeutenden Ausbau der großen Start- und Landebahn wurde 1958 erteilt. Wenige Wochen, bevor die Planfeststellung für Projekte dieser Art zur Pflicht wurden. Alle späteren Ausbaumaßnahmen, darunter auch der Bau des Terminal 2 (eröffnet im Jahr 2000), fanden ebenfalls ohne Planfeststellung statt. Die bestehenden Genehmigungen waren von den zuständigen Behörden für ausreichend erklärt worden.

Mit einem Urteil vom Dezember 2014 hat letztlich das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig dieser Praxis ein Ende gesetzt. Anwohner hatten dagegen geklagt, dass das Vorfeld A des Flughafens ohne Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erfolgt war. Das Gericht untersagte in seinem Urteil der Flughafenbetreiberin die Nutzung des erweiterten Vorfelds.

Die Flughafen Köln/Bonn GmbH hat nun eine Planfeststellung beantragt, um nachträglich eine sichere Genehmigung für die Erweiterung des Vorfelds A sowie weitere bereits erfolgte Baumaßnahmen auf dem Flughafengelände, aber auch für neue Maßnahmen zu erhalten. Für dieses Verfahren beginnt am 6. November die Offenlegung von Dokumenten. Dann werden Pläne und weitere Dokumente sowohl digital über das Internet als auch in Papierform in 29 umliegenden Gemeinden zugänglich gemacht. Die Offenlegung dauert vier Wochen.

Der Flughafen-Betreiber bietet Informationen über das Verfahren und einen Link zu den Dokumenten auf einer eigenen Seite. Dort findet man auch Wortprotokolle von bislang drei Informationsveranstaltungen, bei denen unter Teilnahme der Öffentlichkeit das Verfahren erläutert und Fragen beantwortet wurden.

Umweltverbände und Bürgerinitiativen werden die offenliegenden Dokumente sorgfältig prüfen. Dazu gehören nach unseren Informationen:

Wir Grüne in Rösrath begrüßen das Planfeststellungsverfahren. Durch Mitgliedschaften in den oben genannten Vereinen beteiligen wir uns indirekt an der Auswertung der Planungsdokumente.

Darüber hinaus empfehlen wir allen, die sich von Fluglärm betroffen fühlen oder sich für die Auswirkung der Flughafenerweiterungen auf die Umwelt interessieren, selbst Einblick in die Dokumente zu nehmen. Einwände gegen die Planungen können dann schriftlich bei der Genehmigungsbehörde eingereicht werden. Weitere Informationen dazu bietet die Website des Flughafens.

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Sun, 05 Nov 2017 12:58:00 +0100
gruene-roesrath.de_tt_news176998 NRW-Verkehrsminister Wüst äußert sich zu Nachtflugverbot für Köln/Bonn http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/nrw_verkehrsminister_wuest_aeussert_sich_zu_nachtflugverbot_fuer_koelnbonn/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/nrw_verkehrsminister_wuest_aeussert_sich_zu_nachtflugverbot_fuer_koelnbonn/ NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) hatte seit seinem Amtsantritt schon mehrfach die... NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) hatte seit seinem Amtsantritt schon mehrfach die Gelegenheit dazu, sich öffentlich über Nachtflüge am Flughafen Köln/Bonn zu äußern. Für eine wirksame Einschränkung des nächtlichen Flugverkehrs hat er offenbar nichts übrig, obwohl er die Datenlage zu den gesundheitlichen Auswirkungen der Lärmbelastung durchaus kennt.

Schon in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 17. Juli gab Wüst zu verstehen, dass er die Steuerung des nächtlichen Passagierflugverkehrs durch erhöhte Gebühren für ausreichend hält. Dies nahm Claudia Wieja, Vorsitzende der örtlichen Fluglärmkommission, zum Anlass, den Minister mit zusätzlichen Fakten zu konfrontieren. Denn von einem Rückgang der nächtlichen Passagierflüge seit Einführung der erhöhten Start- und Landegebühren zu Nachtzeiten kann keine Rede sein. Dass diese Maßnahme auch nur einen einzigen Nachtflug verhindert hätte, ist somit nicht belegbar.

In ihrem Schreiben an den Verkehsminister (Download unten) stellte Wieja ihm auch die Frage, was gegen ein Passagiernachtflugverbot spräche.

"Des Weiteren werden Sie damit zitiert, dass NRW als Logistikstandort auch künftig den Nachtflug brauche. Damit stellt sich für mich die Frage, was gegen ein Passagiernachtflugverbot – das von der Fluglärmkommission immer wieder gefordert wurde und wird – spricht."

In seiner schriftlichen Antwort (Download ebenfalls unten) geht Wüst zwar ausführlich darauf ein, dass aktuelle Studien gesundheitliche Beeinträchtigungen durch nächtlichen Fluglärm belegen würden. Allerdings sieht er sich offensichtlich nicht veranlasst, sich deswegen für ein Verbot von nächtlichen Passagierflügen einzusetzen (Anmerkung: wie das die beiden Vorgängerregierungen unter Führung von SPD und Grünen wenigsten probiert haben). Er verweist stattdessen schlicht auf das Votum des Bundesverkehrsministers, das bindend sei.

"Wie Sie wissen hat sowohl die vorhergehende Landesregierung als auch die Fluglärmkommission [...] den Versuch unternommen, Nachtflugbeschränkungen für Passagierflüge in der Kernruhezeit zwischen 00:00 Uhr und 05:00 Uhr einzuführen. Diese Initiativen sind durch das BMVI in den Jahren 2012, 2014 und 2015 zurückgewiesen worden. Die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums ist für die Genehmigungsbehörde bindend. Sie kann sich nicht darüber hinwegsetzen."

Dass von Hendrik Wüst als Verkehrsminister eine neue Initiative ausgehen könnte, um Nachtflüge am Flughafen Köln/Bonn wirksam zu beschränken - und sei es nur für Passagierflüge - darf damit als unwahrscheinlich gelten.

Standpunkt der Grünen Rösrath

Wir Grüne in Rösrath fordern, im Einklang mit anderen Grünen Orts- und Kreisverbänden und dem NRW-Landesverband seit langem ein grundsätzliches Verbot von Nachtflügen. Ein Verbot von nächtlichen Passagierflügen, das also den Frachtverkehr unberührt lassen würde, wäre aus unserer Sicht ein Schritt in die richtige Richtung. Leider hat sich an den entscheidenden Stellen hierzu bislang keine Mehrheit gefunden.

Downloads

Kontakt

Unser Ansprechpartner zum Thema Fluglärm ist Friedo Weiß

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Sat, 30 Sep 2017 20:29:00 +0200
gruene-roesrath.de_tt_news176802 Wir sagen 3235 mal Danke http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/wir_sagen_3235_mal_danke/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/wir_sagen_3235_mal_danke/ Die Bundestagswahl 2017 liegt hinter uns. Mit viel Einsatz haben wir in Rösrath dafür gekämpft, zu... Die Bundestagswahl 2017 liegt hinter uns. Mit viel Einsatz haben wir in Rösrath dafür gekämpft, zu zeigen, was uns GRÜNEN in ganz Deutschland für die nächsten vier Jahre wichtig ist. Wir haben dabei viele interessante Gespräche geführt, haben Kritik und Zuspruch gehört.

Wir finden, die Mühen haben sich gelohnt. 1407 Erststimmen und 1828 Zweitstimmen habt Ihr/haben Sie uns GRÜNEN gegeben. Das ist 3235 mal Ja zu Klimaschutz, Europa und Sozialer Gerechtigkeit. Dafür möchten wir herzlich danken!

Zum detailierten Wahlergebnis

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Mon, 25 Sep 2017 22:18:00 +0200
gruene-roesrath.de_tt_news176556 Unser Kandidat für den Bundestag: Maik Außendorf http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/unser_kandidat_fuer_den_bundestag_maik_aussendorf/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/unser_kandidat_fuer_den_bundestag_maik_aussendorf/ In nur vier Tagen ist es so weit. Dann kann ein großer Teil der Wählerinnen und Wähler im... In nur vier Tagen ist es so weit. Dann kann ein großer Teil der Wählerinnen und Wähler im Rheinisch-Bergischen Kreis sich für einen von sieben Direktkandidaten entscheiden und seine/ihre Erststimme abgeben.

Für die Grünen kandidiert Maik Außendorf. Wer schon 2013 in unserem Kreis gewählt hat, dem könnte der IT-Unternehmer (Jahrgang 1971) noch ein Begriff sein, denn sein Name stand schon damals auf dem Wahlzettel der Bundestagswahl.

Sie können mit Ihrer Erststimme dazu beitragen, dass Maik Außendorf im Bundestag für die Belange unseres Wahlkreises und eine zukunftsorientierte, nachhaltige Politik einsteht. Unter den nachstehenden Links finden Sie weitere Informationen:

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Wed, 20 Sep 2017 13:10:00 +0200
gruene-roesrath.de_tt_news175994 Grüne informieren auf Stadtfest über Elektromobilität http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/gruene_informieren_auf_stadtfest_ueber_elektromobilitaet/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/gruene_informieren_auf_stadtfest_ueber_elektromobilitaet/ Auf dem Rösrather Stadtfest am 3. September konnten sich Besucher am Stand der Grünen hautnah mit... Beim Rösrather Stadtfest am 3. September präsentierten sich die Rösrather Grünen mit einem Infostand zum Thema Elektromobilität.

Mobilität, die sich mit ehrgeizigen Zielen für den Umweltschutz vereinbaren lässt, liegt uns GRÜNEN schon lange am Herzen. Als wichtigen Baustein für eine ökologische Verkehrswende wollen wir, dass ab 2030 neu zugelassene Autos vollkommen emissionsfrei sind.

Beim Stadtfest konnten wir vielen Rösrathern das Thema Elektroautos und E-Mobilität ein Stück näher bringen. Die ausgestellten rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge von BMW und VW sowie die Ladestationen erfreuten sich dann auch eines großen Interesses. So kamen wir mit vielen Bürgern ins Gespräch über den Dieselskandal, den PKW-Verkehr und die Hürden, die noch zu nehmen sind, damit Elektromobilität sich durchsetzt, ob sie nun technischer oder politischer Natur sein mögen.

Für jedermann und -frau erschwinglich sind Elektroautos heute ganz sicher nicht. Wie man mit etwas Geschick und ganz kleinem Budget selbst Luftschadstoffe messen kann, konnte man am Stand ebenfalls erfahren. Mit Hilfe einer Bauanleitung des Projekts luftdaten.info und Technik im Wert von 30 EUR lassen sich bereits automatisch Feinstaubwerte messen, wie Maik Außendorf, Bundestags-Kandidat für den Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis selbst demonstrierte.

Wir freuen uns über die positive Resonanz und bedanken uns bei allen Besucher*innen am Stand für die guten Gespräche.

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Fri, 08 Sep 2017 11:56:00 +0200
gruene-roesrath.de_tt_news175411 Demonstration: Rote Linie gegen Kohle http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/demonstration_rote_linie_gegen_kohle/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/demonstration_rote_linie_gegen_kohle/ Am Samstag, dem 26. August, setzen wir ein Zeichen gegen die schmutzige Energiegewinnung aus... Nur vierzig Kilometer westlich von Rösrath liegt der Braunkohletagebau Hambach. Auf 85 km2 baggert hier die RWE Power AG jährlich 40 Millionen Tonnen Braunkohle ab, um sie in den nah gelegenen Kraftwerken zu "verstromen".

Dabei wird wird nicht nur eine Landschaft und der Lebensraum von teils bedrohten Tieren zerstört. Die Braunkohleverstromung setzt auch in erheblichem Maße CO2 frei und trägt damit zum Treibhauseffekt und zum Klimawandel bei.

Am Samstag, dem 26. August 2017 wollen wir Grüne mit einem Bündnis aus Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der BUNDjugend, Greenpeace, der Klima-Allianz Deutschland und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) ein Zeichen setzen gegen die schmutzige Energiegewinnung aus Braunkohle.

Das Motto der Aktion Rote Linie gegen Kohle: Bis hier hin und nicht weiter.

Denn unaufhaltbar ist der Prozess des Abbaggerns und Verfeuerns von Braunkohle nicht. Noch gibt es Dörfer und Wälder am Tagebau Hambach, die erhalten werden können, wenn die Stimme der Gegner laut genug wird und sich ein politischer Wille bildet.

Die Demonstration ist von Rösrath aus gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Mit der RB25 geht es z. B. um 10:16 von Rösrath nach Köln-Deutz. Von da aus fährt die S13 nach Kerpen-Buir, wo ein Shuttle-Dienst eingerichtet ist.

Weitere Informationen auf den folgenden Seiten:

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Thu, 24 Aug 2017 09:13:00 +0200
gruene-roesrath.de_tt_news174761 Bondina Schulze ist neue Fraktionsvorsitzende http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/bondina_schulze_ist_neue_fraktionsvorsitzende/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/bondina_schulze_ist_neue_fraktionsvorsitzende/ Die Ratsfraktion der GRÜNEN in Rösrath hat ab dem 1. August 2017 eine neue Vorsitzende.... Die Ratsfraktion der GRÜNEN in Rösrath hat ab dem 1. August 2017 eine neue Vorsitzende. Bondina Schulze löst damit nach 33 Jahren im Amt ihren Vorgänger Friedhelm Weiß ab.

Am 22. Juni wählten die Mitglieder der Fraktion ihre neue Vorsitzende, mit einstimmigem Ergebnis. Ebenso einstimmig wurde Friedhelm Weiß als stellvertretender Fraktionsvorsitzender gewählt. Für Kontinuität ist gesorgt, denn Bondina Schulze hatte zuvor bereits drei Jahre lang das Amt der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden inne.

Bondina Schulze, 1963 in Bensberg geboren, engagiert sich seit 2009 bei den GRÜNEN in Rösrath. Im Stadtrat wurde sie schnell als sachkundige Bürgerin tätig. Seit der Kommunalwahl im Jahr 2014 gehört sie als Ratsfrau dem Stadtrat an. Die kaufmännische Angestellte ist Vorsitzende des Finanz-, Wirtschaftsförderungs- und Immobilienausschusses. Zusammen mit ihrem Mann sowie ihren Hühnern und Enten wohnt sie in Hoffnungsthal.


Thomas Rausch vom Kölner Stadtanzeiger sprach mit der neuen und dem alten Fraktionsvorsitzenden über den Positionswechsel. Das Interview erschien am 27. Juli.

KStA: Herr Weiß, wie haben Sie es geschafft, 33 Jahre das Amt des Fraktionschefs auszufüllen?

Friedhelm Weiß: Mit Können, mit Glück. Und ich hatte immer ein Team, das mitgearbeitet hat. Ohne das geht es nicht. Die schlimmste Erfahrung in meiner politischen Arbeit habe ich bei einer Haushaltsdebatte im Jahr 2004 gemacht, da war ich als einziger Grüner im Rat, Fraktionskolleginnen waren krank. Ich hielt also meine Haushaltsrede, aber es kam kein Beifall, kein Buh, einfach gar nichts. Ich hatte ein Gefühl, als existierte ich nicht.

KStA: Was hat sich für die Grünen verändert, seit sie 1984 erstmals in den Rat eingezogen sind?

Friedhelm Weiß: Wir sind heute schlicht und ergreifend etabliert, 1984 waren wir eine Protestpartei. 1989 bis 1999 hatten wir eine rot-grüne Mehrheit im Rat, da waren wir schon Gestaltungspartei. Damit sind wir direkt in die Verantwortung gekommen.

KStA: Frau Schulze, wie sehen Sie die heutige Situation der Grünen im Stadtrat?

Bondina Schulze: Ich glaube, dass wir als Partner in der Kooperation mit CDU und FDP eine wichtige Rolle spielen. Wenn wir grüne Ziele verwirklichen wollen, fängt das auf der kommunalen Ebene an. Zurzeit haben wir zwei Baugebiete in Forsbach zu entwickeln, für uns steht nicht das Ob in Frage, sondern das Wie. Können wir bezahlbaren Wohnraum schaffen, lässt sich eine moderne Energieversorgung realisieren, zum Beispiel mit kalter Nahwärme?

KStA: Ist es schwer, in die Fußstapfen eines Vorgängers zu treten, der 33 Jahre das Bild der Grünen geprägt hat?

Bondina Schulze: Darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Friedo Weiß wird mir zur Seite stehen, aber natürlich habe ich eine eigene Handschrift. Wir setzen beide auf Konsens, darin sind wir uns ähnlich.

Friedhelm Weiß: Das Team ist wichtig. Ich glaube, das läuft bei uns ganz gut.

Bondina Schulze: Die Meinungsbildung findet bei uns in Diskussionen statt. Das gibt nicht ein Fraktionsvorsitzender vor. Es ist schön, dass bei uns so unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ideen mitarbeiten.

Friedhelm Weiß: Dass es Unterschiede in der Arbeitsweise von Parteien gibt, erleben wir in der Kooperation.

KStA: War Ihnen die Last Ihres Amtes nie zu viel, Herr Weiß? Haben Sie schon früher ans Aufhören gedacht?

Ich will zeigen, dass man sich auch als vollzeitberufstätige Frau politisch engagieren kann.

Friedhelm Weiß: Wenn es eine Last gewesen wäre, hätte ich es nicht gemacht. Dass ein Fraktionsvorsitz mit Arbeit verbunden ist, ist klar. Allerdings kam die Doppelbelastung durch die Arbeit im Kreistag hinzu, ich bin auch stellvertretender Landrat. Da war es günstig, dass ich seit 2011 nicht mehr berufstätig bin. Entscheidend bleibt der Spaß, man sieht ja auch Erfolge. Dass die Wahner Heide geschützt ist, war nicht selbstverständlich. In den 90er-Jahren haben wir einen Tausch gemacht: Wir haben den Baugebieten Scharrenbroich und Pannhof zugestimmt, dafür haben wir erreicht, dass die Natur jenseits der Autobahn nicht angetastet wird.

KStA: Welche Erfahrungen nehmen Sie für sich persönlich mit?

Friedhelm Weiß: Ich habe viele neue Leute kennen gelernt, viele nette Leute. Wir sind 1981 nach Rösrath gezogen, die Politik hat mich mit dem Ort vertraut gemacht, so bin ich heimisch geworden.

Bondina Schulze: Ich wohne seit 1975 in Rösrath. Es gibt immer noch Ecken, die ich nicht kenne. Durch die Kommunalpolitik komme ich damit in Berührung.

KStA: Der Rösrather Stadtrat ist bisher eine Männerdomäne...

Bondina Schulze: ... Leider.

KStA: Männer prägen die Diskussionen, Sie sind jetzt die einzige Frau an der Spitze einer Fraktion. Was bedeutet das für Sie?

Bondina Schulze: Ich fühle mich als Ansprechpartnerin für Fraktionsmitglieder und andere Ratsmitglieder. Natürlich wünsche ich mir, dass mehr Frauen aktiv werden. In der Grünen-Fraktion haben wir es nach der letzten Kommunalwahl geschafft, dass Frauen und Männer paritätisch vertreten sind. Verändert hat sich im Rat auch, dass einige Frauen Ausschussvorsitzende sind. Ich will zeigen, dass man sich auch als vollzeitberufstätige Frau politisch engagieren kann. Es geht.

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Tue, 01 Aug 2017 08:00:00 +0200
gruene-roesrath.de_tt_news174716 Oliver Krischer (MdB) - Energiewende Gestalten http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/oliver_krischer_mdb_energiewende_gestalten/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/oliver_krischer_mdb_energiewende_gestalten/ Einladung zur Diskussionsveranstaltung am 17. November 2016 in Rösrath

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Tue, 08 Nov 2016 20:11:00 +0100
gruene-roesrath.de_tt_news174717 Einführung des papierlosen Sitzungsdienstes für den Stadtrat in Rösrath http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/einfuehrung_des_papierlosen_sitzungsdienstes_fuer_den_stadtrat_in_roesrath/ http://gruene-roesrath.de/startseite/news-detailansicht/article/einfuehrung_des_papierlosen_sitzungsdienstes_fuer_den_stadtrat_in_roesrath/ DIE GRÜNEN Rösrath befürworten die Absicht der Stadtverwaltung Rösraths einen papierlosen... DIE GRÜNEN Rösrath befürworten die Absicht der Stadtverwaltung Rösraths einen papierlosen Sitzungsdienst für den Rat und seine Gremien einzuführen. Hierbei nutzen alle Gremienmitglieder mobile Endgeräte wie Laptops oder TabletPCs zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung von Sitzungen.

Sowohl ökologische als auch ökonomische Gründe sprechen für die Einführung eines papierlosen Sitzungsdienstes, z. B. entfallen weitgehendst der Druck und der Versand unzähliger Seiten Sitzungsunterlagen.

Im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises wird dieses Verfahren seit 2014 problemlos angewandt, entsprechend der dortigen Regelungen sollte in Rösrath verfahren werden.

In Ergänzung zu diesem Dienst für die gewählten Vertreter der Stadt sollte für alle politisch interessierten Bürgerinnen und Bürger die „sogenannte BürgerApp“ des Betreibers ermöglicht werden. Bevor die BürgerApp erstmals benutzt werden kann, ist eine Registrierung mit der persönlichen E-Mail-Adresse und einem eigens zu wählenden Kennwort erforderlich.

Nach der Registrierung und der Bestätigung der Anmeldung können die Bürgerinnen und Bürger jederzeit und von überall auf die aktuellen Informationen rund um die Sitzungen der verschiedenen Gremien zugreifen. Als Beispiel sei die Gemeinde Westerkappeln genannt. (Pressemitteilung Westerkappeln, vom 3.6.2016)

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Tue, 23 Aug 2016 08:29:00 +0200