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Aus dem Stadtrat

21.02.26 – von LS –

In der Ratssitzung hat die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein klares Aufbruchssignal für Hoffnungsthal gesetzt. Im Fokus standen der Neubau der Feuerwache und der Rettungswache sowie die dringend notwendige Modernisierung der Grundschule Hoffnungsthal. Während wir den Plänen für die Sicherheitsinfrastruktur vorbehaltlos zustimmen, warnen wir davor, die Schulentwicklung durch bürokratische Hürden auszubremsen.

Wir begrüßen, dass Bewegung in die Planungen für die Feuerwehr Hoffnungsthal, die Rettungswache und die zentrale Werkstatt kommt. Eine gut ausgestattete und verlässliche Feuerwehr ist unverzichtbar. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Planungen jetzt ohne weitere Verzögerungen starten.

Kritisch sehen wir die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans, wenn diese als Vorwand für einen Planungsstopp bei der Grundschule Hoffnungsthal dienen sollte. Die Schule leidet unter massivem Platzmangel. Deshalb ist es notwendig, die Planungen parallel zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans weiterzuführen.

Dabei setzen wir auf Transparenz und zukunftssichere Planung. Dazu gehört eine ehrliche Prüfung, ob der Standort am Marktplatz die notwendigen Kapazitäten dauerhaft leisten kann. Falls nicht, schlagen wir als Alternative das Grundstück „Am Rosenberg" vor, wo Schule und Feuerwehr modern und flächenschonend kombiniert werden könnten.

Gegen den Vorschlag der Verwaltung, auf ein Entwicklungskonzept für Hoffnungsthal zu verzichten, legen wir Veto ein.

Hoffnungsthal braucht eine Perspektive.

Freiwerdende Flächen am Marktplatz oder am Rosenberg sind wertvolle Chancen für Begegnung, Grünflächen und barrierefreies Wohnen. Mit knapper Mehrheit wurde unser Vorschlag abgelehnt. Statt eines ganzheitlichen Ansatzes setzt der Rat vorerst auf einzelne Schritte. Für Hoffnungsthal hatten wir uns mehr Mut zu einer gemeinsamen Gesamtperspektive gewünscht. Die Sorge, dass ein paralleles Planen verschiedener Varianten den Prozess verzögern könnte, teilen wir nicht.

Im Gegenteil: Ein zusätzlicher Plan B schafft mehr Flexibilität und kann im Zweifel sogar Zeit sparen. Alles auf eine Karte zu setzen, halten wir angesichts der Bedeutung des Projekts für ein zu großes Risiko.

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