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Wie groß muss die GGS Hoffnungsthal künftig sein — und wie viel Platz brauchen unsere Kinder wirklich?

01.03.26 – von LZ –

Darum ging es im  ersten Bildungsausschuss am vergangenen Donnerstag — und diese Entscheidung wird Hoffnungsthal über viele Jahre prägen.

Der Ausschuss für Bildung, Schule, Sport und Freizeit ist in die neue Legislaturperiode gestartet. Vorsitzender ist Jürgen Steinbach (CDU), stellvertretende Vorsitzende Petra Zinke (SPD).

Im Mittelpunkt der ersten Sitzung stand die Zukunft der GGS Hoffnungsthal.

Die Stadt möchte festlegen, ob die Schule künftig drei- oder vierzügig geführt werden soll. Davon hängen bauliche Planungen, Kapazitäten und die langfristige Entwicklung des Standorts ab.

Die derzeit bekannten Entwicklungen sprechen eher dafür, dass eine Dreizügigkeit grundsätzlich ausreichen könnte. Gleichzeitig wissen wir, dass sich Bedarfe verändern können — etwa durch Zuzüge. Gerade deshalb sollte eine Entscheidung dieser Tragweite nicht vorschnell getroffen werden.

In den vergangenen Monaten wurde die Frage der Schulgröße intensiv öffentlich diskutiert. Umso wichtiger ist es jetzt, auf einer klaren und nachvollziehbaren Grundlage zu entscheiden.

Wir wünschen uns eine fundierte Planung, die verschiedene Möglichkeiten sorgfältig gegeneinander abwägt und auch langfristige Folgen berücksichtigt. Ziel sollte nicht sein, möglichst schnell einen Beschluss zu fassen, sondern eine Lösung zu finden, die dauerhaft trägt und genügend Spielraum für zukünftige Entwicklungen lässt.

Dazu gehören aus unserer Sicht zwei Dinge:
Zum einen konkrete aktuelle Anmeldezahlen, die von der Verwaltung vorgelegt werden müssen — möglichst transparent und nach Stadtteilen aufgeschlüsselt.
Zum anderen belastbare Prognosen zur weiteren Entwicklung der Schülerzahlen, die durch die beauftragte Fortschreibung des Schulentwicklungsplans durch das Fachbüro biregio erarbeitet werden.

Positiv ist, dass diese Fortschreibung bereits beauftragt wurde und in wenigen Wochen vorliegen soll.

Für die nächste Ausschusssitzung erwarten wir daher eine gut vorbereitete Entscheidungsgrundlage mit nachvollziehbaren Zahlen und Erläuterungen.

Wie angespannt die Lage punktuell sein kann, zeigte sich auch bei den weiterführenden Schulen. Herr Plückebaum, Leiter des Gymnasiums und Sprecher der weiterführenden Schulen, berichtete von einem außergewöhnlich starken Jahrgang mit sehr hohen Anmeldezahlen. Um allen Rösrather Schülerinnen und Schülern einen Platz anbieten zu können, wurden Klassen größer gebildet als üblich. Gleichzeitig wurde deutlich, dass es sich um eine besondere Situation handelt, mit der dauerhaft nicht zu rechnen ist.

Eine gute Nachricht gab es beim Thema Schulwegsicherheit:
Für die Grundschule Sandweg wurde die Planung einer Schulstraße beschlossen. Das ist ein wichtiger Schritt, um den morgendlichen Verkehr zu entzerren und den Schulweg für die Kinder sicherer zu machen. Dieses Vorhaben unterstützen wir ausdrücklich.

Unser Eindruck:
Die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, prägen die Schulen in Rösrath für viele Jahre. Deshalb sollten sie sorgfältig, transparent und mit Blick auf die Zukunft erfolgen.

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