- Friedhelm Weiß Bürgermeisterkandidat für den 21. September 2008

Friedhelm Weiß Bürgermeisterkandidat für den 21. September 2008

14.6.2008
1981 bin ich nach Rösrath gezogen.
Für Familie und Kinder ist Rösrath ein idealer Ort. Kurze Wege in die Natur, kurze Wege in die Stadt, kurze Wege zum Einkaufen, zum Arzt, zu Kindergarten, Schule und Verwaltung.

2008 wohne ich immer noch hier und möchte Bürgermeister werden.
Ich möchte das bewahren, was mich nach Rösrath gezogen hat.
Rösrath soll für seine Einwohner attraktiv bleiben, gleichzeitig aber auch neue Einwohner anziehen.

Bewahren heißt behutsames Weiterentwickeln des Bestehenden, um der nachfolgenden Generation das zu ermöglichen, was man selber als Chance erleben durfte.
Seit 1984 bin ehrenamtlich Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN.


Finanzen:
Die Finanzlage der Stadt Rösrath ist desaströs und erfordert als erstes einen „Kassensturz“.
Die Ursachen für das jährliche Defizit müssen genau herausgefunden werden.
Sparsamer und effizienter Umgang mit den vorhandenen Mitteln sind unbedingt notwendig.

Die vorhandenen kommunalen Einrichtungen sind in jedem Fall zu erhalten.
Langfristig gilt es stabile städtische Finanzen sicherzustellen und das angehäufte Defizit so schnell wie möglich abzubauen.
„Geld ist zwar nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts“


Umwelt:
Eine intakte Umwelt ist für Rösrath zu erhalten.
Städtisches Wohnen und eine grüne Umwelt sind ein Pfund, mit dem wir in Zukunft wuchern sollten.
Der Erhalt der Wahner Heide , des Kupfersiefer Tals, der Auenlandschaft der Sülz, des Königsforsts und zahlreicher kleinerer ökologisch wertvoller Gebiete in der Stadt ist zu gewährleisten.

Ebenso ist eine nachhaltige Nutzung dieser Gebiete für die Menschen zu Freizeit- und Gesundheitszwecken sicherzustellen.
Klimaschutz und die Nutzung von erneuerbaren Energie vor Ort müssen dringend vorangetrieben werden.


Nachtfluglärm
Langfristig muss es eine Kernruhezeit in der Nacht geben.
Kurzfristig darf es keine Ausweitung der Passagierflüge in der Nacht geben.
Die Gesundheit der Anwohner hat Vorrang vor reinen Profitinteressen der Fluggesellschaften.


Stadtentwicklung
Die Bevölkerungszahl der Stadt sollte sich bei 30 000Einwohnern einpendeln. Dafür ist die kommunale Infrastruktur ausgelegt.
Projekte zu größeren Neubaugebieten wie z. B. das Paffrather Feld sind überflüssig, ich lehne so etwas ab. Es gibt genügend bebaubare Flächen im Innenbereich für Bauwillige.

Kinder und Jugendliche wachsen in Rösrath gesund und sicher auf, sie erhalten eine qualifizierte Schul- und Berufsausbildung vor Ort, Ganztagsbetreuung und Ganztagsunterricht gewährleisten eine erfolgreiche Ausbildung und ermöglichen die berufliche Tätigkeit der Eltern.

Die Ortskerne sind verstärkt zu entwickeln.
Ebenso muss der Bereich um den Bahnhof in Rösrath verbessert werden. Als Eingangsbereich für Zugreisende ist er wenig einladend.

Nach 20 Jahren ist endlich die überflüssige Ortsumgehung Rösrath ad acta gelegt, damit ergeben sich neue Chance und Herausforderungen.

Mit den Nachbarstädten und –gemeinden ist intensiver zusammenzuarbeiten. Neben Projekten wie „Kennenlernen Umwelt“ oder „das Turmhofprojekt Wahner Heide“ gilt dies für weitere Projekte – und nicht nur im Rheinisch-Bergischen Kreis, sondern auch für den Rhein-Sieg-Kreis.


„Führen – Repräsentieren – Gestalten“
unter diesen Begriffen lassen sich die Aufgaben eines Bürgermeisters zusammenfassen.