Friedhelm Weiß   GRÜNE  Rösrath                                                                                                                             3.10. 2012

 

Betr.:   Pressemitteilung

            Land will nicht wegen Nachtflug klagen

 

"Empört, sauer bis fassungslos" sind die Rösrather GRÜNEN über die Entscheidung des Landes wegen der Entscheidung des Bundesverkehrministeriums gegen ein Nachtflugverbot für Passagierflüge vor Gericht zu ziehen, so kann man die Reaktionen  zusammenfassen, die während der Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens der GRÜNEN Rösrath am Mittwoch, den 3.10.2012 geäußert wurden.

Hier wird eine eindeutige Rechtslage suggeriert, die so nicht gegeben ist, denn die 1997 verlängerte Nachtflugregelung sah vor, den Passagierflug in der Nacht einzuschränken - und jetzt soll das nicht mehr gehen? Man kann vor Gericht klagen und gewinnen/verlieren, wer aber erst gar nicht klagt, hat in jedem Fall verloren.

Die Lärmbelästigung für die geplagten Anwohner ist und bleibt gesundheitsgefährdend und inakzeptabel, wir kämpfen weiter und mit Ausdauer für die Nachtruhe am und um den Flughafen Köln-Bonn. Der Begriff eines "Pyrrhus-Sieges für den Flughafen machte die Runde.

Es bleibt festzustellen, dass es seitens des Flughafens keinerlei Kompromissbereitsch auf irgendeine sei es auch noch so kleine Einschränkung des Flugbetriebes in der Nacht gibt, das Ziel bleibt unverrückbar ein generelles Nachtflugverbot für Köln-Bonn durchzusetzen.

 

Die Frage steht im Raum, warum Nachtflugverbote auf fast allen Flughäfen in Deutschland erlassen sind, warum gerade in Köln-Bonn nicht, warum wird der Bevölkerung in diesem Gebiet die Lärmbelästigung in der Nacht zugemutet,  wieso wird dieser Standortnachteil so widerspruchslos akzeptiert?

 

Wir werden auch parteiintern heftigst Kritik an dem Verhalten der GRÜNEN in Düsseldorf üben, wir sind zwar dort nur der kleine Partner einer rot-grünen Landesregierung, aber so einfach die Segel zu streichen ist nicht unser Verständnis eines partnerschaftlichen Umganges miteinander.

 

gez. F. Weiß

Pressemitteilung: Land will nicht gegen Nachtflug klagen

 

Friedhelm Weiß   GRÜNE  Rösrath                                                                                                                             3.10. 2012

 

Betr.:   Pressemitteilung

            Land will nicht wegen Nachtflug klagen

 

"Empört, sauer bis fassungslos" sind die Rösrather GRÜNEN über die Entscheidung des Landes wegen der Entscheidung des Bundesverkehrministeriums gegen ein Nachtflugverbot für Passagierflüge vor Gericht zu ziehen, so kann man die Reaktionen  zusammenfassen, die während der Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens der GRÜNEN Rösrath am Mittwoch, den 3.10.2012 geäußert wurden.

Hier wird eine eindeutige Rechtslage suggeriert, die so nicht gegeben ist, denn die 1997 verlängerte Nachtflugregelung sah vor, den Passagierflug in der Nacht einzuschränken - und jetzt soll das nicht mehr gehen? Man kann vor Gericht klagen und gewinnen/verlieren, wer aber erst gar nicht klagt, hat in jedem Fall verloren.

Die Lärmbelästigung für die geplagten Anwohner ist und bleibt gesundheitsgefährdend und inakzeptabel, wir kämpfen weiter und mit Ausdauer für die Nachtruhe am und um den Flughafen Köln-Bonn. Der Begriff eines "Pyrrhus-Sieges für den Flughafen machte die Runde.

Es bleibt festzustellen, dass es seitens des Flughafens keinerlei Kompromissbereitsch auf irgendeine sei es auch noch so kleine Einschränkung des Flugbetriebes in der Nacht gibt, das Ziel bleibt unverrückbar ein generelles Nachtflugverbot für Köln-Bonn durchzusetzen.

 

Die Frage steht im Raum, warum Nachtflugverbote auf fast allen Flughäfen in Deutschland erlassen sind, warum gerade in Köln-Bonn nicht, warum wird der Bevölkerung in diesem Gebiet die Lärmbelästigung in der Nacht zugemutet,  wieso wird dieser Standortnachteil so widerspruchslos akzeptiert?

 

Wir werden auch parteiintern heftigst Kritik an dem Verhalten der GRÜNEN in Düsseldorf üben, wir sind zwar dort nur der kleine Partner einer rot-grünen Landesregierung, aber so einfach die Segel zu streichen ist nicht unser Verständnis eines partnerschaftlichen Umganges miteinander.

 

gez. F. Weiß