25.2.2007 | |
Pressemitteilung Die GRÜNEN Rösrath lehnen beide Vorhaben ab, weil, 1. Die Beseitigung von optischen Schandflecken und Spätfolgen der Wiedervereinigung durch den Abzug der Belgier Priorität haben (Venauen, altes Möbelzentrum, Bahnhof Rösrath, Friedensstraße, ehemaliger belgischer Kindergarten, Claudiusstraße) 2. auch ohne große neue Baugebiete die Stadt Rösrath an der 30.000-Einwohnergrenze kratzt, einer Zahl, die in der langjährigen Perspektive immer eine Obergrenze bildete, und deren Überschreitung mit erheblichen Folgekosten in Sachen Infrastruktur verbunden ist 3. eine Förderung von Familien mit Kindern ebenso im vorhandenen Bestand möglich ist und nicht unbedingt neue Bauflächen erfordert, wobei bisher leider völlig unklar ist, wie diese Förderung konkret von Seiten der Stadt (im Nothaushalt!) aussehen soll. 4. angesichts des sich abzeichnenden demographischen Wandels mit stagnierender Bevölkerung es wenig sinnvoll ist, neue Baugebiete in einem derartigen Umfang auszuweisen, zumal es im Bestand noch ausreichend freie Kapazitäten im Stadtgebiet gibt 5. eine Sanierung des strukturellen Haushaltsdefizits der Stadt nicht damit erreicht werden kann, dass städtisches Vermögen für laufende Ausgaben vergeudet wird und dies kurz vor der Umstellung auf NKF. gez. Friedhelm Weiß, Fraktionsvorsitzender |
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